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Gustav Kluge – Vier Arbeiten

Treffpunkt: Gegenwart mit Dagmar Lott-Reschke, M. A.
30. November 2017 (19.30 Uhr - 20.30 Uhr)

Widerborstig und verstörend erscheinen die drei Gemälde „Portrait eines weißen Kindes“ (2004), „Zeugungsfalle“ (1984) und „Dark Rooms“ (1995) von Gustav Kluge (geb. 1947) im kubischen Raumgefüge in der Galerie der Gegenwart. Auch seine Skulptur „Schafott“ trägt zur beklemmenden Atmosphäre bei.

Kluges Thema ist von Anfang an der Mensch in seiner Existenz, aber nicht nur in seiner seelischen Situation. Der Hamburger Maler, der zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart zählt, prangert vielmehr explizit politische und soziale Missstände an.

Die Arbeiten fügen sich vortrefflich in den Ausstellungsparcours der aktuellen Sammlungspräsentation „Help me, hurt me. Zwischen Fürsorge und Grausamkeit“, denn seine figürliche Malerei dreht sich um existentielle Fragen des Lebens und des Zusammenlebens der Menschen. Seine rohe, pastose Farbmaterie formt Abgründiges, ist körperlich, geht unter die Haut. Grund genug, sich das einmal genauer anzuschauen.

TREFFPUNKT: GEGENWART Gustav Kluge – Vier Arbeiten
LEITUNG Dagmar Lott-Reschke
TERMIN 30. November 2017, 19.30 bis 20.30 Uhr
ORT Galerie der Gegenwart
TREFFPUNKT vor dem Shop der Freunde am neuen Eingang
KOSTENBEITRAG kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich, Nichtmitglieder zahlen den Eintritt in die Kunsthalle

 Dagmar Lott-Reschke, M. A.
Dagmar Lott-Reschke, M. A.
Dagmar Lott-Reschke ist seit vielen Jahren freie Mitarbeiterin an der Hamburger Kunsthalle. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Klassische Moderne. Sie hat an Ausstellungen mitgewirkt, Katalogbeiträge und Audioguides verfasst und in Führungen und Seminaren ihr Wissen weiter gegeben.