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Die Hamburger Elbphilharmonie – Geschichte und Architektur


16. Oktober 2017 (12.45 Uhr - 14.00 Uhr)
ausgebucht
Wir bieten diese Führung alternativ auch noch an drei weiteren Terminen an.

Vor einem Dreivierteljahr hat die Elbphilharmonie den Konzertbetrieb aufgenommen – knapp 10 Jahre nach Baubeginn. Doch längst sind alle Querelen um Kostenexplosion und Bauzeitüberschreitung vergessen. Einheimische wie Touristen stehen nach wie vor Schlange, das Feuilleton überschlägt sich mit Lob, die Kulturmetropole Hamburg hat ein neues Flaggschiff und die Stadt ein weiteres Wahrzeichen.

Auf dem Sockel des ehemaligen Kaispeichers A an der westlichen Spitze der Hafencity erhebt sich der gläserne Neubau mit seiner kühn geschwungenen Dachlandschaft. Nach einem Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron errichtet, birgt er zwei Konzertsäle, ein Hotel und 45 Appartements. An der Nahtstelle zwischen Speicher und Neubau befindet sich eine öffentlich zugängliche Plattform, die einen spektakulären Rundumblick auf das Stadt- und Hafenpanorama bietet – die sogenannte Plaza.

Für den Bau der Elbphilharmonie mussten nicht nur der alte Speicher komplett entkernt und die ihn tragenden 1.111 Stahlbetonpfähle um weitere 650 ergänzt werden. Eine von zahlreichen konstruktiven Herausforderungen war auch die notwendige akustische Entkoppelung der beiden Konzertsäle vom Rest des Gebäudes. Der große Saal mit seinen 2.100 Plätzen ist dabei – ähnlich wie die Berliner Philharmonie von Hans Scharoun (1963) – nach dem Weinberg-Prinzip gestaltet, mit der Bühne in der Mitte, um die sich terrassenförmig die Publikumsränge gruppieren.

Nachdem unser Stadtrundgang im Frühjahr zunächst der Geschichte der HafenCity und dem städtebaulichen Kontext der Elbphilharmonie gewidmet war, wollen wir uns nun der Architektur des Gebäudes selbst widmen. Die Tour führt durch den historischen Kaispeicher, über die Plaza, durch die Foyerbereiche bis zum Herzstück der Elbphilharmonie – dem großen Konzertsaal.

FÜHRUNG Team der Elbphilharmonie (Leitung: Phyllis von Klass)
TERMIN Montag, 16. Oktober 2017, 12.45 bis 14 Uhr
KOSTENBEITRAG 17 Euro
Exklusiv für Mitglieder der Freunde der Kunsthalle e. V.
Anmeldung erforderlich