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Die Elbphilharmonie - Wahrzeichen oder Wahnsinn?

Vortrag und Gespräch
26. Oktober 2013 - 26. Oktober 2013 (10.30 Uhr - 01.00 Uhr)

Ein Signal, eine veritable Stadtkrone soll sie werden: die Elbphilharmonie. Majestätisch trohnt sie an der Spitze der HafenCity. Wie ein Schiff sticht sie mit ihrem gewölbten segelartigen Dach in See – eine Architektur, die alles Potenzial hat, um zu einem echten Wahrzeichen der Hansestadt zu werden.

Trotzdem ist die „Elphi“, wie sie auch liebevoll genannt wird, für viele Hamburger zum Sinnbild von Verschwendung und unkalkulierbaren Kostenexplosionen geworden. Dabei ist die Idee eigentlich großartig. Schon der exponierte Ort ist ein Versprechen, dem Werner Kallmorgen mit dem Kaispeicher A bereits 1963 ein markantes Denkmal gesetzt hat.

Dieser Ort mit dem keilförmigen Kaispeicher, der sich markant ins Hafenbecken schiebt, war für Alexander Gérard, Architekt und Projektentwickler, und Jana Marko, Kunsthistorikerin, vor über zehn Jahren der Anlass für eine spektakuläre Idee, die sie gemeinsam mit Herzog & De Meuron entwickelten: der Stadt eine Philharmonie zu schenken, und zwar nicht irgendwo einen Konzertsaal, sondern ein Gebäude, was auch mit seiner Form die Stadt zum Klingen bringt. Das hat ihm 2005 immerhin als erstem die Semper-Medaille beschert.

Seither ist viel Wasser die Elbe hinunter geflossen, hat es viele Streitereien, Skandale und Untersuchungen gegeben, die das Projekt überschatten. Wir wollen deshalb gemeinsam mit dem ursprünglichen Initiator Alexander Gérard und Nicholas Lyons von Herzog & De Meuron noch einmal die Geschichte der „Elphi“ rekapitulieren, um die Motivationen und Kalkulationen, die wirtschaftlichen Überlegungen und architektonischen Entscheidungen zu verstehen. Wie ist die Idee überhaupt entstanden? Was ist seither passiert? Und natürlich auch: Hätte es auch anders gehen können?

LEITUNG Veronika Schöne
TERMIN Samstag, den 26.Oktober 2013, 10.30 bis12 Uhr
KOSTENBEITRAG 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 5 Euro
Anmeldung erforderlich