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Museum für Kunst und Gewerbe: GAME MASTERS

Vortrag und Kuratorenführung mit Dennis Conrad, M. A.
21. Februar 2017 (14.00 Uhr - 15.00 Uhr)

Deutschland im Spiele-Fieber: Rund 35 Millionen Menschen – 46 Prozent der Gesamtbevölkerung „daddeln“ regelmäßig am Handy, am Computer oder an der Spielekonsole. Die Ausstellung „Game Masters“ im Museum für Kunst und Gewerbe gibt nun einen Überblick über die 40-jährige Entwicklungsgeschichte von Video- und Computerspielen.

Präsentiert werden 200 Objekte wie Grafiken, Entwurfsskizzen und Figurenmodelle, über 100, von den Besuchern spielbare Unterhaltungsgeräte aus der Zeit der klassischen Spielautomaten (der sogenannten „Arcade-Ära“) aus den 1970er und 1980er Jahren, die neuesten Konsolen, die Technologie der Smartphone-Spiele, immersive 3D-Spiele und experimentelle Spielsteuerungen. Die Skala reicht von grobpixeligen Acht-Bit-Figuren bis zu hyperrealistischen Superhelden, von den flipperartigen Automaten der Vergangenheit bis zum individuellen 3D-Spiele-Erlebnis der Gegenwart.

Vorgestellt werden aber auch die Personen hinter den Kulissen – über 30 internationale Videospiel-Designer und Kreativteams, die die Entwicklung neuer Spiele, Genres, Figuren und Spielprinzipien maßgeblich beeinflusst haben. Einige sind begabte Programmierer oder Künstler, andere konzentrieren sich auf das Erzählen von Geschichten oder die Ausgestaltung virtueller Welten.

Dennis Conrad, der die vom Australian Center for the Moving Image (ACMI) in Melbourne entwickelte Schau in Hamburg eingerichtet hat, stellt das Projekt ausführlich vor. Nach einem einführenden Vortrag in der Spiegel-Kantine folgt ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung; anschließend haben Sie die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Spiele unter Anleitung selber auszuprobieren.

VORTRAG UND FÜHRUNG Dennis Conrad, M. A.
TERMIN Dienstag, 21. Februar 2017, 14 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 15 Euro inkl. Eintritt ins Museum für Kunst und Gewerbe, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich

 Dennis Conrad, M. A.
Dennis Conrad, M. A.
Studium der Kunstgeschichte und Filmwissenschaft in Marburg. Wissenschaftliches Volontariat im Städel Museum in Frankfurt a. M.; seit 2008 Referent der Direktion am Museum für Kunst und Gewerbe, seit 2013 Leiter der Stabsstelle Kooperationen. Als Projektleiter war er u. a. verantwortlich für die Ausstellungen „Porträts in Serie“, „Pixar – 25 Years of Animation“, „Comicleben – Comiclife“ und „Krieg und Propaganda 14/18“.