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#2564

Chicago – Kunst und Architektur am Michigansee

Studienreise mit Rolf Achilles und Rainer Donandt, M. A.
24. September 2018 - 01. Oktober 2018
Bitte fordern Sie ab Februar 2018 detaillierte Informationen an. Bei Interesse lassen Sie sich gerne vormerken.

Chicago, die drittgrößte Stadt der USA, ist für viele so etwas wie deren Inbegriff: Offiziell erst 1833 gegründet, ist sie als Tor zum „Wilden Westen“ rasant gewachsen und hat als Knotenpunkt für Handel und Infrastruktur entscheidenden Anteil an der Ausdehnung des Landes. Die dunklen Seiten des amerikanischen Traums sind ebenso fest mit der Stadt assoziiert, in der Brecht seine „Heilige Johanna der Schlachthöfe“ spielen ließ, wie ihre ungehemmte, viele Beobachter förmlich elektrisierende Modernität: „Chicago (...) Triumph über Europa, Stolz der Welt, gesteigerte Leistung der Zivilisation“, so schrieb der deutsche Architekt Erich Mendelsohn 1925 enthusiastisch.

Landläufig wird die Stadt vor allem mit der amerikanischen Populärkultur verbunden, als Zentrum des Jazz und Blues. Aber so gern sich Chicago zum hemdsärmeligen Gegenstück der Ostküstenmetropolen stilisiert, begegnet es ihnen als Kulturstadt doch auf Augenhöhe. Weltgeltung besitzt das Chicago Symphony Orchestra ebenso wie das Art Institute of Chicago mit seiner reichen Sammlung besonders der französischen und amerikanischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Vor allem beeindruckt das architektonische Erbe der Stadt. Nicht nur gilt sie als Wiege der Wolkenkratzerarchitektur, für deren Entwicklung es hier so viele wichtige Zeugnisse gibt wie sonst nur in New York. Nachdem die erste „Chicago School“ um 1900 Maßstäbe gesetzt hat, erlebte die Stadt eine zweite architektonische Blüte, als Mies van der Rohe als Lehrer am Illinois Institute of Technology eine Art „amerikanisches Bauhaus“ ins Leben rief. Und schließlich hat mit Frank Lloyd Wright der vielleicht bedeutendste amerikanische Architekt des 20. Jahrhunderts in Chicago die Vision eines ganz anderen, aus der Harmonie von Mensch und Umwelt abgeleiteten Bauens entwickelt. Mit seinen „Prairie Houses“ beginnt der weite Westen bereits in Chicagos Vorstädten.

LEITUNG Rainer Donandt, M. A., Prof. Rolf Achilles
TERMIN 24. September bis 1. Oktober 2018
LEISTUNGEN Flug ab/an Hamburg in der Economy Class, öfftl. Verkehrsmittel und Reisebus vor Ort, 7 Übernachtungen mit Halbpension, Eintritte, Führungen mit Audiosystem, Reiseleitung
VERANSTALTER Lückertz Reisebüro GmbH

Bitte fordern Sie ab Februar 2018 detaillierte Informationen an. Bei Interesse lassen Sie sich gerne vormerken.

 Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte italienische Renaissance und Kunstgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Hamburg, Hamburg-Harburg und Lüneburg seit Sommer 2012 in Frankfurt am Main tätig.