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Eine Avantgarde vermarktet sich selbst – Surrealismus im Paris der Zwischenkriegszeit

Vortragsreihe mit Dr. Julia Drost
24. November 2016 (19.00 Uhr - 20.30 Uhr)
Karten an der Kasse der Hamburger Kunsthalle

Wie funktionierte der Ersthandel eines Max Ernst, Miró oder Dalí, wie kamen ihre Werke aus den Ateliers an die Wände? Wie und wieviel wurde für die Bilder bezahlt, welche Händler und Galerien haben die Künstler vertreten, und auf welchen Wegen gelangten die Werke darüber hinaus an ihre Käufer? Diese Fragen stellen sich, weil wir – im Unterschied zu anderen Avantgarden – in den ersten Jahren der surrealistischen Bewegung vergeblich nach der einen großen Händlerfigur suchen. Und dies aus gutem Grund.

VORTRAG Dr. Julia Drost
MODERATION Dr. Annabelle Görgen-Lammers
TERMIN Donnerstag, 24. November 2016, 19 bis 20.30 Uhr
ORT Veranstaltungsraum der Galerie der Gegenwart
KOSTENBEITRAG 8 Euro, Studierende bis 30 Jahre 5 Euro (für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt)
Karten an der Kasse der Hamburger Kunsthalle, keine Anmeldung erforderlich

Dr. Julia Drost
Dr. Julia Drost
Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Abteilungsleiterin für Nachwuchsförderung am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris. Derzeit ist sie Ko-Leiterin des Projekts „Die Welt zu Zeiten der Surrealisten. Zentren, Peripherien und Itinerarien des surrealistischen Kunsthandels, 1924–1959“, in Kooperation mit dem Centre Pompidou, der Universität Paris Ouest Nanterre la Défense, der Universität Leipzig und anderen Partnern. Zahlreiche Veröffentlichungen über Max Ernst und den internationalen Surrealismus sowie die deutsch-französischen Kunstbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert.