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Vater Mutter Kunst in "Anita Rée"

Rena Wiekhorst, M. A.
07. November 2017 (11.00 Uhr - 12.00 Uhr)

Anita Rée ist eine der faszinierenden und rätselhaften Künstlerinnen der 1920er-Jahre. Sie lebte in vielerlei Hinsicht ein Leben zwischen den Welten: als selbstständige Frau in der Kunstwelt zwischen Tradition und Moderne, als regionale Künstlerin mit internationalem Anspruch,  als protestantisch erzogene Hamburgerin mit südamerikanischen und jüdischen Wurzeln. Auch in den Werken Anita Rées (1885–1933) spiegeln sich die zum Teil radikalen Veränderungen der modernen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die noch immer hochaktuelle und existentielle Frage nach der eigenen Identität. In eindringlichen Bildern präsentiert Rée Menschen anderer Herkunft und das Selbst als fremdes Wesen. Ihre intimen Frauenakte berühren noch heute. Porträts von Herren der Gesellschaft, die südliche Landschaft als Sehnsuchtsort, weltliche Figurenbilder mit religiösem Gehalt oder vereinzelte Tiere in kargen Dünen zeigen die große Vielfalt ihrer Motive.

LEITUNG Rena Wiekhorst, M.A.
TERMIN 7. November 2017, 11 Uhr, Treffpunkt im Foyer der Hamburger Kunsthalle (direkt vor dem Museumsshop)
KOSTENBEITRAG 5 Euro, für Nicht-Mitglieder zzgl. Eintritt in die Kunsthalle
Anmeldung nicht erforderlich

 Rena  Wiekhorst, M. A.
Rena Wiekhorst, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Medienkultur. Magisterarbeit zum Memling-Altar in Lübeck. Seit 2005 Mitgliederbetreuung, Veranstaltungsorganisation, Programmplanung und Kunstvermittlung bei den Freunden der Kunsthalle. Verantwortlich für die Veranstaltungsreihen Feierabend: Kunst & Stulle und Vater Mutter Kunst.