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#2598

Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd


22. Februar 2018 - 22. Februar 2018 (18.30 Uhr - 20.00 Uhr)

Ferne Paradiese: Karl Schmidt-Rottluff und seine Faszination an außereuropäischer Kunst

Kunst entspringt häufig einer Faszination. Einer Faszination für ein bestimmtes Ereignis, für eine Landschaftsszenerie, für einen Menschen oder einfach nur für eine Stimmung. Auf welche Inspiration lassen sich die afrikanischen Masken und farbenprächtigen, südländischen Landschaftszüge im Oeuvre Schmidt-Rottluffs zurückführen?

Wie viele andere Künstler der Moderne, war der deutsche Maler fasziniert von fernen Ländern und fremden Kulturen. Besonders die Künstlervereinigung "Die Brücke", in der auch Schmidt-Rottluff einige Zeit Mitglied war, studierte afrikanische und ozeanische Kunst in Völkerkundemuseen und unternahm sogar Reisen in die fernen Paradiese, die sie in ihren Werken festhielt. Da Schmidt-Rottluff nicht nur Maler, sondern auch Kunstsammler war, finden sich heute in seinem Nachlass neben den von ihm geschaffenen Werken auch außereuropäische Kunstgegenstände.

Diese ethnologischen Objekte seiner künstlerischen Sammlung werden in der Ausstellung "Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd" im Bucerius Kunst Forum mit 80 Arbeiten erstmals im direkten Dialog zueinander gezeigt. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung wollen wir nicht nur das vielfältige Werk des Künstlers bestaunen, sondern auch die Quellen seiner Inspiration ergründen und das besondere Verhältnis des Künstlers zu den Objekten ferner Kulturen unter die Lupe nehmen – unter anderem im Bezug zur aktuellen postkolonialen Debatte

FÜHRUNG Pauline Behrmann
TERMIN
 Donnerstag, 22. Februar 2018, 18:30 Uhr
ORT Bucerius Kunst Forum
KOSTEN 9 € / ermäßigt 7 € / Mitglieder 5 €