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Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs


14. Januar 2016 (19.15 Uhr - 20.45 Uhr)

Ein großes Kapitel der Kunstgeschichte kann man im Bucerius Kunst Forum erwandern – das der Franzosen. Sie haben nicht erst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert den Weg in die Moderne geebnet, sondern schon viel früher wahrhaft Revolutionäres hervorgebracht: Anhand hochkarätiger Meisterwerke von Poussin, Watteau, Chardin, Delacroix, Corot, Courbet, Monet, Renoir, Cézanne, van Gogh und anderen bietet die Ausstellung eine einmalige Gelegenheit, die Geschichte der französischen Kunst vom 17. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen.

Noch im Banne des italienischen Barock, begann Frankreich vom 17. Jahrhundert an, Maßstäbe für ganz Europa zu setzen. Im Frankreich der Aufklärung begann der Wertewandel zur bürgerlichen Gesellschaft, dem die Maler mit neuen Themen und künstlerischen Experimenten begegneten. Die Französische Revolution, Vorbild aller Freiheitskämpfe, markiert eine Zeitenwende, die sich tief in die Entwicklung der französischen Malerei eingegraben hat. Die Ausstellung „Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs“ widmet sich den Folgen dieser dramatischen gesellschaftlichen Umbrüche für die Kunst.

Die „Farben Frankreichs“ lassen sich dabei sowohl politisch als auch rein künstlerisch verstehen. Die Linie steht für den Verstand, die Farbe für die Sinne – schon zu Poussins Zeiten entbrannte ein Richtungsstreit über die Kraft der Farbe. Das sinnliche Erleben und die subjektive Wahrnehmung wurden immer wichtiger, bis die Farbe schließlich im Impressionismus am Ende des 19. Jahrhunderts größte Freiheit erlangte: Sie bildete Licht nicht mehr nur ab, sondern wurde selbst zum Licht.

FÜHRUNG Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs
TERMIN Donnerstag, 14. Januar 2016, 19.15 bis 20.45 Uhr
LEITUNG Dr. Katharina Ferus
ORT Bucerius Kunst Forum
KOSTENBEITRAG 15 Euro, Studierende bis 30 Jahre 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro (inkl. Eintritt)