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Wer wohnt wo und wie? Zur Wohnungs(bau)politik Hamburgs

Seminar mit Dr. Sylvia Necker
04. Dezember 2016 (11.00 Uhr - 14.30 Uhr)

Wohnen ist ein Dauerbrenner. Wer wo für wieviel welche Quadratmeter ergattert hat, ist neben dem Wetter nicht nur ein wichtiges Smalltalkthema, sondern auch Anlass ernsthafter Sorge. Denn kaum einer kann es sich leisten, was er da zahlt. Und selbst wenn das Geld da ist – wo nix ist, kann auch nix gemietet werden.

Hamburg versucht, mit seinem ehrgeizigen Wohnungsbauprogramm dagegen anzugehen. Ausgehend von dieser aktuellen Initiative, blicken wir in die Geschichte des Wohnungsbaus, analysieren wirtschaftliche Faktoren und politische Rahmenbedingungen und widmen uns dem Wandel ganzer Stadtteile, der für die einen Gewinn und die anderen Verlust bedeutet.

Dabei wird uns auch die Grundfrage bewegen, die von der Bewegung „Recht auf Stadt“ thematisiert wird: Wer kann wo und zu welchen Bedingungen in Hamburg wohnen? Die hitzige Debatte um demokratische Teilhabe werden wir durch die Analyse zentraler Parameter konkretisieren.

SEMINAR Wer wohnt wo und wie? Zur Wohnungs(bau)politik Hamburgs
LEITUNG Dr. Sylvia Necker
TERMIN Sonntag, 4. Dezember 2016, 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Studierende bis 30 Jahre 22 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro

Dr.  Sylvia Necker
Dr. Sylvia Necker
Studium der Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Hamburg. Nach beruflichen Stationen in Hamburg und Kiel sowie am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner war sie von 2014 bis 2017 Kuratorin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Dokumentation Obersalzberg in Berchtesgaden. Nach einem Forschungsprojekt zur jüdischen Privatfotografie an der Universität Nottingham (2018–2019) leitet sie ab dem 1. August 2019 das LWL-Preußenmuseum in Minden. Ausstellungen, Vorträge, Führungen und Seminare zur Architektur- und Stadtgeschichte sowie zur jüdischen Geschichte.