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Elisabeth und Gerhard Sohst: Sammeln als Konzept


16. Januar 2017 (19.00 Uhr - 20.30 Uhr)
ausgebucht

Kühl ist sie, vertrackt und um die Ecke gedacht, die Kunst, die das Herz von Elisabeth und Gerhard Sohst erwärmt. Sie sammeln aus Leidenschaft Konzeptkunst. Wer durch die Galerie der Gegenwart geht, lernt bereits Teile ihrer Sammlung kennen, die sie der Kunsthalle als Leihgabe schon seit vielen Jahren zur Verfügung stellen.

Los ging es in den siebziger Jahren mit dem Sammeln. Einige Begegnungen führten die Sohsts zur Konzeptkunst, die eher die Idee als das ausgeführte Werk ins Zentrum stellt. Gerade das Spröde und das Sperrige reizte das Sammlerpaar, das mit den Werken durchaus auch lebt. Es blieb der Konzeptkunst treu, auch in den Achtzigern, als die junge, wilde Malerei angesagt war.

Nicht nur für die Konzeptkunst, auch für die Kunsthalle haben Elisabeth und Gerhard Sohst einiges getan: das Gegenwärtige in der Hansestadt zu etablieren, ein Museum fürs Zeitgenössische zu befeuern und die Kunst zu fördern – und das nicht nur durch das Sammeln und Leihgeben, sondern auch durch das Ausstellen. Mit ihrem „Raum für Kunst“ hat das Ehepaar von1980 an über drei Jahre lang ein lebendiges Forum für aktuelle Kunst geschaffen – mit Ausstellungen, Künstlerbegegnungen und Vorträgen. Wir wollen Sohsts zuhause besuchen und mit ihnen über das Sammeln einer Kunst sprechen, an der sich vielleicht weniger die Augen weiden, aber der Geist dafür geradezu lustvoll angesprochen wird. 

SAMMLERGESPRÄCH Elisabeth und Gerhard Sohst: Sammeln als Konzept
MODERATION Veronika Schöne
TERMIN Montag, 16. Januar 2017, 19 bis 20.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 18 Euro, Studierende bis 30 Jahre 15 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich