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Werner Büttner. Störer des Stumpfsinns

Gespräch mit dem Künstler, Moderation: Dr. des. Veronika Schöne
22. Juni 2019 (16.00 Uhr - 17.30 Uhr)

1976 gründete Werner Büttner zusammen mit Albert Oehlen die „Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens“. Jetzt folgt die Stiftung „Störer des Stumpfsinns“, die es Stipendiaten ermöglichen soll, in seinem Wohn- und Atelierhaus, dem ehemaligen „Hotel Stadt Hamburg“ in Geesthacht, zu arbeiten. Dazwischen liegen über vier Jahrzehnte voller Bilder.

Malen als Dennoch, das könnte vielleicht über dem Werk des studierten Juristen und künstlerischen Autodidakten stehen. Denn noch kann man denken. Noch ist nicht alles zu spät. Und man kann dennoch malen. Das galt für die späten 1970er-Jahre, als die asketische Eleganz des Minimalismus sich nahezu flächendeckend durchgesetzt hatte, und das gilt eigentlich bis heute, ein Dennoch, trotz aller Diskurse.

Zusammen mit Martin Kippenberger und Albert Oehlen hat Werner Büttner in den 1980er-Jahren die Republik mit Spott überzogen. Malerei war dabei eher Aufbegehren als Ausweg, eher Mittel als Zweck, weshalb das mit dem Etikett „Junge Wilde“ auch so eine Sache ist. Neben dem Bild stand bei Büttner, der seit 1989 Professor für Malerei an der hiesigen HFBK ist, auch immer das Wort, und mit der Collage auch die Kombinatorik inhärenter Widersprüche.

Wir wollen den Künstler in Geesthacht besuchen und mit ihm über Störversuche des Stumpfsinns sprechen.

ATELIERBESUCH Werner Büttner. Störer des Stumpfsinns
LEITUNG Dr. des. Veronika Schöne
TERMIN Samstag, 22. Juni 2019, 16 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 15 Euro, Studierende bis 30 Jahre 12 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich

Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, dann für die neue Programmsparte ADVANCED. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.