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Dante Gabriel Rossetti: Helena von Troja (1863)

Treffpunkt: Gegenwart mit Dr. Gabriele Himmelmann
31. August 2017 (19.30 Uhr - 20.30 Uhr)

Sie hat rote Haare. Rote Haare sind immer gefährlich. Dante Gabriel Rossettis „Helena von Troja“ (1863) ist eine echte femme fatale, wie sie das späte 19. Jahrhundert liebte. Der britische Maler und Dichter setzte mit der Helena seiner Geliebten Annie Miller ein Denkmal. Denn Helena war es, deren Schönheit immerhin den Trojanischen Krieg ausgelöst hat. Eine Liebeserklärung also. Doch nicht nur das.

Die Präraffaeliten, deren treibende Kraft Rossetti war, orientierten sich an der italienischen Malerei vor Raffael, wie der Name schon sagt. Die Malerei des Mittelalters und der Frührenaissance suchten sie mit naturalistischer Darstellung zu verbinden. Antike Mythen dienten dabei häufig auch zur Erklärung der Gegenwart.

Gabriele Himmelmann wird uns beim nächsten Treffpunkt: Gegenwart Rossettis symbolträchtiges Werk erklären und in den Kontext des viktorianischen Zeitalters und Rossettis eigene dichterische Tätigkeit einordnen.

TREFFPUNKT: GEGENWART  Dante Gabriel Rossetti: Helena von Troja (1863)
LEITUNG Dr. Gabriele Himmelmann
TERMIN Donnerstag, 31. August 2017, 19.30 bis 20.30 Uhr
ORT Galerie der Gegenwart, Treffpunkt: Vor dem Shop der Freunde am neuen Eingang
KOSTENBEITRAG kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich, Nicht-Mitglieder zahlen den Eintritt in die Kunsthalle

Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Institute of Design, der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.