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Privatsammlungen in Hamburg: Susanna Hegewisch-Becker und Jürgen Becker

Gespräch mit den Sammlern, Moderation: Dr. des. Veronika Schöne
11. April 2018 (19.00 Uhr - 20.30 Uhr)
ausgebucht

Die Amerikaner hatten es ihnen angetan, das, was die Zeitgenossen jenseits des großen Teiches so trieben. Die Minimalisten und Konzeptkünstler, diejenigen, die die Macht der Bilder infrage stellten und die Idee des Kunstwerks neu zu fassen suchten. Die vom Bild zur Sprache wechselten und wieder zurück. Vertrackt, um die Ecke gedacht, frech.

Susanna Hegewisch-Becker und Jürgen Becker sammelten früh schon Werke von Künstlern, die heute Giganten der jüngeren Kunstgeschichte sind. Nicht nur die Amerikaner der 70er und 80er, auch deutsche und andere internationale Positionen gehören zur Sammlung. Richard Prince ist dabei, Fred Sandback, John Baldessari, Donald Judd und Lawrence Weiner, Robert Barry und Richard Tuttle, aber auch die Deutschen Sigmar Polke und Blinky Palermo, Hanne Darboven und Andreas Slominski –  und viele andere.

Angefangen hat alles im kunstbewegten Rheinland der 70er Jahre, wo sie den Künstlern teilweise auch persönlich begegneten. Mehr als 40 Jahre später wächst die Sammlung stetig weiter und wird um zeitgenössische Positionen ergänzt. Sie Sammeln nicht nur, sondern leben auch mit der Kunst. Wir sind von dem Ehepaar nach Hause eingeladen, die Kunst zu erkunden und mit ihnen über ihre Leidenschaft zu sprechen.

SAMMLERGESPRÄCH Susanna Hegewisch-Becker und Jürgen Becker
MODERATION Veronika Schöne
TERMIN Mittwoch, 11. April 2018, 19 bis 20.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 18 Euro, Studierende bis 30 Jahre 15 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich

Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die neue Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.