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Altonaer Museum: „Schöner Wohnen in Altona. Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert“


03. November 2018 (16.00 Uhr - 17.30 Uhr)
ausgebucht
Wir bieten diese Führung zusätzlich auch um 16.30 Uhr an.

Die ersten Wohnungen sind bezogen, die neue „Mitte Altona“ nimmt Gestalt an. Dieses bedeutende städtebauliche Projekt – die Gesamtfläche beträgt immerhin fast die Hälfte der Außenalster – ist Ausgangspunkt einer Ausstellung im Altonaer Museum, die die aktuellen Veränderungen, aber auch die massive Veränderung des Stadtteils im letzten Jahrhundert in den Blick nimmt.

Die Ausstellung zeichnet die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung Altonas ebenso nach wie die gesellschaftspolitischen Vorstellungen, die jeweils damit verbunden waren. Motor war dabei von Anfang an der Wohnungsbau – angefangen bei den ersten Mietshäusern des Altonaer Spar- und Bauvereins um 1900 über die stadtplanerischen Konzepte von Gustav Oelsner in den 1920er-Jahren und Ernst May in den 1950er-Jahren bis zu den Bürgerbewegungen, die sich ab den 1970er-Jahren für die Sanierung der Altbauten vor allem in Ottensen einsetzten. Ausführlich wird die Genese der „Mitte Altona“ vorgestellt, und am Schluss richtet die Ausstellung den Blick auf weitere Projekte, deren Planungen bereits begonnen haben – wie das Holstenquartier oder die Kolbenhöfe.

Zur Ausstellung gehört auch eine „Stadtwerkstatt“, in der das Museum gemeinsam mit den Besuchern die rasanten Veränderungen im Stadtteil erkunden und reflektieren will. Denn die Entwicklung in Altona könnte beispielhaft sein für das urbane Leben im 21. Jahrhundert. Welche Zukunftsvisionen für das Leben in der Stadt gibt es aus Sicht der Experten? Welche Vorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen haben die Bewohner, wenn sie sich ihren Stadtbezirk im Jahre 2040 und darüber hinaus vorstellen?

Vanessa Hirsch, Kuratorin und stellvertretende Direktorin des Altonaer Museums, führt durch die Ausstellung.

FÜHRUNG Dr. Vanessa Hirsch
TERMIN Samstag, 3. November 2018, 16 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 18 Euro inkl. Eintritt, Studierende bis 30 Jahre 12 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich