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Bilder aus Amerika: „Jerry Berndt. Beautiful America“ und „Matt Black. American Geography“ im Haus der Photographie

Führung mit Ulrich Rüter, M. A.
24. Oktober 2020 (11.30 Uhr - 13.00 Uhr)
ausgebucht

Zwei bildstarke Ausstellungen im Haus der Photographie liefern im Herbst gleichsam den visuellen Hintergrund zum US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Jerry Berndt (1943–2013) hat, gerade weil er selbst Teil der Bürgerrechtsbewegung war, wie kein Zweiter die Zeit zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren festgehalten. In der Kombination von Fotojournalismus, Dokumentation und Street Photography gelingt es ihm, über eine Spanne von drei Jahrzehnten einen einzigartigen Blick auf die soziale Verfassung des Landes zu werfen. Der Magnum-Fotograf Matt Black (geb. 1970) thematisiert dagegen in seinen Arbeiten vor allem den aktuellen Zusammenhang zwischen Armut und Migration. Für sein Projekt American Geography, aus dem nun erstmals 78 ausgewählte Exponate zu sehen sind, reiste er in einer Art ‚Road Trip’ über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundestaaten. Ulrich Rüter führt uns durch die Bildwelt der jüngeren US-amerikanischen Geschichte.

LEITUNG Ulrich Rüter, M. A.
TERMIN Samstag, 24. Oktober 2020, 11.30 bis 13 Uhr
KOSTENBEITRAG 12 Euro inkl. Eintritt ins Bucerius Kunst Forum, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich

 Ulrich Rüter, M. A.
Ulrich Rüter, M. A.
Fotohistoriker; Studium der Kunstgeschichte in Hamburg und Wien. Er war für zahlreiche fotografische Institutionen und Museen tätig, u. a. die Stiftung F.C. Gundlach, Hamburg, und die Kunstbibliothek Berlin. Als freier Kurator, Autor und Dozent in Hamburg arbeitet er für verschiedene Museen und fotografische Projekte. Er ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied des Freundeskreises des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg und ist derzeit auch als kuratorischer Berater der Triennale der Photographie Hamburg tätig.