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Walter Gramatté und Hamburg

Führung mit Dr. Andreas Stolzenburg
04. Dezember 2020 (15.45 Uhr - 17.45 Uhr)
Wir bieten diese Führung alternativ auch am 14. Januar an.

Der mit Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff befreundete Berliner Maler, Zeichner und Graphiker Walter Gramatté (1897–1929), dessen Werk sich in den 1920er-Jahren zwischen Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus bewegt, hielt sich häufig in Hamburg auf. Zusammen mit seiner Frau, der Komponistin Sonia Fridmann-Gramatté, knüpfte er enge Kontakte zur hiesigen Kunstszene, etwa zur Kunsthistorikerin Rosa Schapire und dem Sammlerehepaar Martha und Paul Rauert. Die Kunsthalle erwarb bereits 1920 erste Druckgraphiken und richtete dem Künstler noch 1933 eine Ausstellung aus. 2019 erhielt die Hamburger Kunsthalle von der Eckhardt- Gramatté Foundation im kanadischen Winnipeg 47 graphische Arbeiten und ein Gemälde Gramattés als Schenkung, sodass sich nun über 100 Werke in der Sammlung befinden. Andreas Stolzenburg führt durch die Aus stellung und stellt den Künstler und seine Beziehung zu Hamburg ausführlich vor.

LEITUNG Dr. Andreas Stolzenburg
TERMIN Freitag, 4. Dezember 2020, 15.45 bis 17.45 Uhr
KOSTENBEITRAG 15 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)

Dr.  Andreas  Stolzenburg
Dr. Andreas Stolzenburg
Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in Regensburg und Wien. Museumstätigkeit in der Staatsgalerie Stuttgart und am Museum der bildenden Künste in Leipzig. Seit Ende 2000 Leiter des Kupferstichkabinetts der Hamburger Kunsthalle.