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#2932

Nordische Malerei der Moderne – Zwischen Figuration und Abstraktion

Seminar mit Dr. Annika Landmann
15. Juni 2019 (11.00 Uhr - 15.00 Uhr)
Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 22.5.2019 an.

Fragt man nach den großen Namen der nordischen Maler und Malerinnen der Moderne, geht die Antwort selten über Edvard Munch hinaus. Doch die Malerei Dänemarks, Finnlands, Norwegens und Schwedens hat weitaus mehr zu bieten.

Wir nehmen die Ausstellung dänischer Malerei in der Hamburger Kunsthalle zum Anlass, in diesem Seminar einen Blick auf die nordische Kunst der Moderne insgesamt zu werfen. Die Grundlage bildet zunächst die Frage, was den „Norden“ als kulturelle Einheit ausmacht. So mag es überraschen, dass unser Blick streiflichtartig auch weiter in den Süden – ins deutsch-dänische Grenzgebiet – und in den Westen bis nach Grönland wandert. Künstler und Künstlerinnen wie Emil Nolde, Helene Schjerfbeck, Carl Larsson, Vilhelm Hammershøi, Oda Krohg und der samische Künstler John Savio werden als Teil dieser Einheit betrachtet. Der Schwerpunkt liegt auf Fallstudien einzelner Werke, die zwischen ca. 1880 und 1940 entstanden sind. Dabei dürfen Klassiker wie die Landschaftsbilder der Skagener Künstlerkolonie nicht fehlen, doch genauso sollen weniger bekannte Arbeiten vorgestellt werden – so etwa die skandalumwobenen Werke des dänischen Künstlers Wilhelm Freddie oder die Gemälde der Schwedin Hilma af Klint, die radikal mit der gegenständlichen Malerei brechen. Es gibt also viel zu entdecken.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Ausstellung „Im Licht des Nordens. Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard“ statt. Darüber hinaus werden wir uns einige Originale der nordischen Malerei in der Dauerausstellung ansehen.

Lektüretipp:
Katharina Alsen, Annika Landmann, Nordische Malerei – Im Licht der Moderne, Prestel Verlag 2016, 69 Euro

LEITUNG Dr. Annika Landmann
TERMIN Samstag, 15. Juni 2019, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dr.  Annika Landmann
Dr. Annika Landmann
Studium der Kunstgeschichte und der italienischen Sprache und Literatur in Hamburg und Turku, Finnland. Dissertation über die Selbstbildnisse Helene Schjerfbecks. Postdoctoral Fellow an der Jacobs University Bremen im Rahmen des DAAD-Forschungsprojekts „German-Finnish Artistic Relations and Cultural Exchange in the 20th Century“. Freiberuflich tätig als Autorin sowie in der Bildung und Vermittlung.