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#3075

Aufbruch in die Moderne: Der französische Impressionismus

Seminarreihe mit Dr. Alice Gudera
14. November 2019 - 16. Januar 2020 (16.30 Uhr - 20.00 Uhr)
Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am Vormittag an.

In unserem zweiteiligen Seminar verfolgen wir die stets aufs Neue faszinierende Geschichte der impressionistischen Malerei in Frankreich sowie ihre gesellschaftlichen und kunsthistorischen Voraussetzungen.

Teil I: Die Geburt des Impressionismus

Die Entstehung der impressionistischen Malerei lässt sich vor der Folie des staatlichen Kunstbetriebs wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Gesellschaftliche Umwälzungen, nicht zuletzt der Stadtumbau von Paris, brachten Maler und Malerinnen zu einer antiakademischen Kunst, die den flüchtigen Augenblick in den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen spiegelte. Anfangs noch am offiziellen „Salon“ orientiert, befreiten sich die Künstler zusehends davon und wurden zu „Malern des modernen Lebens“, die freilich noch lange um Anerkennung kämpfen mussten.

Teil II: Paris und die Blüte des Impressionismus

Im Jahr 1874 fand im Pariser Atelier des Fotografen Nadar die erste von insgesamt acht Impressionismus-Ausstellungen statt. Künstler und Künstlerinnen wie Monet, Degas, Pissarro, Sisley und Morisot präsentierten ihre Bilder mit Themen des modernen Großstadtlebens, des bürgerlichen Freizeitvergnügens in den neu entstandenen Cafés, der Oper, auf den Boulevards und in den Parks von Paris. Sie zeigten den Blick ins Private ebenso wie die Sommerfrische in der Normandie und die Landpartien an der Seine. Eine aufgehellte Farbpalette, skizzenhafte Pinselführung und rasante Bildschnitte kennzeichnen einen Großteil der Gemälde. Impulse des japanischen Farbholzschnitts, die Auseinandersetzung mit der noch jungen Fotografie sowie den Alten Meistern zeugen vom Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kunst.

Die Seminare finden im Veranstaltungsraum sowie in der Sonderausstellung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN 
Teil I: Donnerstag, 14. November 2019, 16.30 bis 20 Uhr
Teil II: Donnerstag, 16. Januar 2020, 16.30 bis 20 Uhr

Teil I und II nicht separat buchbar

KOSTENBEITRAG 49 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).