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Eine Kunstauktion 1941 in Hamburg und die Folgen: Über die Arbeit und den Stellenwert der Provenienzforschung

Seminar Dr. Ute Haug
08. April 2020 (15.00 Uhr - 17.00 Uhr)
abgesagt

Am 24. September 1941 wurden mehr als 470 Kunstwerke beim Hamburger Auktionshaus Schlüter versteigert, die zuvor im Hamburger Hafen von der Gestapo beschlagnahmt worden waren. Bis heute befinden sich acht dieser Werke in der Hamburger Kunsthalle. Was hat die Provenienzforschung bislang unternommen, um ihre Herkunft zu klären? Wo liegen die Probleme? Was wird zu tun sein?

Ausgehend von diesem konkreten Beispiel widmet sich das Seminar anlässlich des Internationalen Tages der Provenienzforschung den zentralen Fragen nach dem Wandel im Umgang mit der Herkunft der Kunstwerke. Welchen Stellenwert besitzt die Provenienzforschung? Für die Besucherinnen und Besucher? Im Museum? In der Universität? Wie hat sich dies im Laufe der letzten zwanzig Jahre verändert? Darüber diskutieren Dr. Ute Haug (Hamburger Kunsthalle) und Jun.-Prof. Dr. Gesa Jeuthe (Universität Hamburg), die beide über langjährige Berufserfahrung verfügen, sowie Jasper Warzecha (Hamburger Kunsthalle) und Felix Krebs (Student), zwei Nachwuchs-Kunsthistoriker, die schon im Verlauf ihres Studiums mit Provenienzforschung in Kontakt kamen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Ute Haug, Prof. Dr. Gesa Jeuthe, Felix Krebs, Jasper Warzecha, M. A.
TERMIN Mittwoch, 8. April 2020, 15 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 18 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dr. Ute  Haug
Dr. Ute Haug
Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte in Aachen und Florenz, Dissertation über den Kölnischen Kunstverein im Nationalsozialismus. Volontariat an der Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau. Seit 2000 an der Hamburger Kunsthalle, Leiterin der Provenienzforschung und des Archivs Hamburger Kunsthalle.