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Simeon und Hanna im Tempel. Sehen und Erkennen bei Rembrandt / Online-Vortrag mit Rainer Donandt, M. A.

Online-Vortrag mit Rainer Donandt, M. A.
18. September 2020 (17.00 Uhr - 18.15 Uhr)

Das bescheidene Format und die zurückhaltende Farbigkeit dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Rembrandts Tafel mit Simeon und Hanna im Tempel zu den bedeutendsten Schätzen der Hamburger Kunsthalle zählt. Er hat das Bild 1627 in Leiden gemalt, also noch vor seinem eigentlichen künstlerischen Durchbruch. Und doch demonstriert der 21-Jährige bereits souverän zentrale Qualitäten seiner Kunst: Mit suggestiver Lichtführung und fein abgestimmter Blick- und Gestenregie inszeniert, fordert die biblische Geschichte in psychologisch eindringlicher Weise zum Mitfühlen und Miterleben auf. Das Thema des greisen Propheten, der in dem Säugling Jesus den Heiland und Messias erkennt, hat Rembrandt sein ganzes Leben beschäftigt. Es erlaubt, der von ihm immer wieder neu und anders formulierten Frage nach dem Sehen und Erkennen im religiösen Bild nachzugehen.

TERMIN Freitag, 18. September 2020, 17 bis 18.15 Uhr
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende 8 Euro

Anmeldungen per E-Mail an anna.cohrs@freunde-der-kunsthalle.de

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode.

 Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte italienische Renaissance und Kunstgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Hamburg, Hamburg-Harburg und Lüneburg seit Sommer 2012 in Frankfurt am Main tätig.