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„Was ein Mensch vermag …“: Michelangelo und die Sixtinische Kapelle

Präsenz-Seminar mit Rainer Donandt, M. A.
16. Oktober 2020 (15.00 Uhr - 17.30 Uhr)
Wir bieten dieses Seminar alternativ auch als ONLINE-Seminar an.

Die Hochrenaissance ist nicht arm an Superlativen, doch darf auf dem Gebiet der Wandmalerei die Sixtinische Kapelle im Vatikanpalast in Rom als ihr absoluter Kulminationspunkt gelten. Der außerordentliche Rang der Privatkapelle der Päpste, in der bis heute auch das Konklave abgehalten wird, musste sich in einer unvergleichlichen Ausstattung widerspiegeln. Als das Projekt 1508 in die Hände Michelangelos gelegt wurde, ließ er die an sich bereits bedeutenden Vorleistungen von Künstlern wie Botticelli und Perugino geradezu konventionell erscheinen. Denn Michelangelo gelang es, alle herkömmlichen Vorstellungen von derartigen Bildprogrammen hinter sich zu lassen, und eine atemberaubende Vision von Heilsgeschichte zu kreieren, die bis heute durch den aufreizenden Gegensatz von Entrücktheit des Geschehens einerseits und geradezu physischer Präsenz der Figuren andererseits ungebrochen fasziniert.

PRÄSENZ-SEMINAR
TERMIN
Freitag, 16. Oktober 2020, 15 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

 Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, M. A.
Rainer Donandt, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte italienische Renaissance und Kunstgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Hamburg, Hamburg-Harburg und Lüneburg seit Sommer 2012 in Frankfurt am Main tätig.