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#3376

Walter Gramatté und die Kunst der 1920er-Jahre in Hamburg (Präsenz-Seminar)

Dr. Gabriele Himmelmann
02. Dezember 2020 (15.00 Uhr - 17.30 Uhr)

»Es ist eine verfluchte Sache, die Kunst, eine Mordsqual, aber es gibt doch Momente, die man für nichts hergeben würde« – so formuliert es der im Jahr 1929 mit nur 32 Jahren verstorbene Walter Gramatté. In seinem vieldeutigen Werk zeigt sich eindrücklich das Krisenbewusstsein seiner Generation: Der Künstler entwickelte bildliche Chiffren, um überzeitliche existentielle Erfahrungen zu vermitteln. Gramatté stammte aus Berlin, hielt sich aber häufig in Hamburg auf und pflegte enge Kontakte zu der in den 1920er-Jahren lebendigen Kunstszene in der Hansestadt. Hier entstanden nicht nur inspirierende Freundschaften, sondern er erlebte auch intensive Förderung, unter anderem durch den Museumsdirektor Gustav Pauli und die Kunsthistorikerin Rosa Schapire. Diese und weitere Verbindungen Gramattés zur künstlerischen Avantgarde in Hamburg sollen vorgestellt werden.

PRÄSENZ-SEMINAR

LEITUNG Dr. Gabriele Himmelmann
TERMIN
Mittwoch, 2. Dezember 2020, 15 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Zentrum für Weiterbildung (ZFW) der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.