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Podiumsdiskussion und Buchvorstellung: „Zwischen Himmel und Elbe. Eine Hamburger Kulturgeschichte“


12. November 2020 (19.00 Uhr - 20.30 Uhr)
Karten im Museumsshop sowie im Onlineshop unter freunde-shop.de (keine Abendkasse)

Hamburg war nie Residenzstadt; seine Entwicklung zur Metropole verdankt sich allein Handel und Hafen. Dass es deshalb aber eine Stadt der „Pfeffersäcke“ geblieben sei, ist ein überholtes Klischee. Welch kultureller Reichtum sich in der Hansestadt vor allem seit dem 18. Jahrhundert entfalten konnte, führen nun Jan Bürgers „Ausflüge ins Gedächtnis unserer Stadt“ eindrücklich vor Augen. Seine Erkundungen nehmen ihren Ausgang jeweils bei einer der Haltestellen der Hoch- und Untergrundbahn, deren Bau die boomende Stadt ab 1912 verkehrstechnisch in die Moderne katapultierte.

Die Reise beginnt mit Ernst Eitners Bildern vom Bau der Hochbahn und endet am Bahnhof Langenhorn Markt. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zur Ansgar-Kirche von 1929/30, einem der wichtigsten sakralen Beispiele des Neuen Bauens, für dessen Altargemälde man Anita Rée beauftragte und dessen Orgel von Hans Henny Jahnn konstruiert wurde. Dank Bürger rückt die Kirche nun von der Peripherie wieder ins Zentrum der Hamburger Kulturgeschichte.

Im Gespräch mit Alexander Klar stellt Jan Bürger sein neues Buch vor und diskutiert über Vergangenheit und Zukunft von Kunst und Kultur in der Hansestadt.

Jan Bürger veröffentlichte Bücher über Hans Henny Jahnn, Gottfried Benn und Max Frisch und arbeitet seit 2002 er am Deutschen Literaturarchiv in Marbach.

Alexander Klar ist seit August 2019 Direktor der Hamburger Kunsthalle.

TERMIN Donnerstag, 12. November 2020, 19 bis 20.30 Uhr, Werner-Otto-Saal'
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende 8 Euro

Karten im Museumsshop sowie im Onlineshop unter freunde-shop.de (keine Abendkasse)