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Miró. Malerei als (fantastische) Poesie


14. Februar 2015 (14.00 Uhr - 15.00 Uhr)

Mit seinen fantastischen Motiven und seinen „Farbexplosionen“ gehört der Spanier Joan Miró (1893–1983) zu den beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dennoch denken wohl viele beim Anblick seiner Werke im ersten Moment: Was soll das eigentlich? Genug Stoff für eine rege Diskussion! – Ob es eine eindeutige Antwort geben wird? Abwarten... Was Miró beim Entstehungsprozess seiner Gemälde vorschwebte, wird auf jeden Fall deutlich: Seine Werke sollten energiegeladen sein! Malen bedeutete für ihn, eine andere, eigene Welt hervorzubringen – in die wir eingeladen werden einzutauchen.

Die Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“ soll zeigen, wie Mirós malerische Zeichensprache aus dem spielerischen Umgang mit Wort und Bild hervorgeht. Denn von besonderer Bedeutung für Mirós künstlerisches Werk ist neben der Fantasie auch die damit engverwandte Literatur. In seinem Ateliergebäude in der Rue Blomet, das der Treffpunkt des literarischen Paris‘ war, wurde diese Verbindung immer enger geknüpft. Der leidenschaftliche Leser Miró zog aus den Freundschaften mit den dort verkehrenden avantgardistischen Autoren wichtige Anregungen. Andersherum inspirierten seine Werke aber auch seine Literatenfreunde, sodass zahlreiche Gemeinschaftsprojekte entstehen konnten. Wie man sich Worte als Impulsgeber für visuelle Assoziationen vorzustellen hat? Finde es gemeinsam mit uns heraus!

Anna Lena Frank studiert Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Zur Zeit schreibt sie ihre Masterarbeit.

FÜHRUNG Anna Lena Frank
TERMIN Samstag, 14. Februar 2015, 14-15 Uhr
ORT Bucerius Kunst Forum
KOSTEN 9 €, ermäßigt 7 € (inkl. Museumseintritt)