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KmK! Die (sur-)realen Welt Magrittes


15. Dezember 2016 (19.00 Uhr - 20.00 Uhr)

Was zeigt uns ein Blick in den Spiegel? Ein Abbild unser Selbst? Oder ist ein foto-realistisch gemaltes Gemälde vielleicht ein Abbild unserer Welt?

Dies sind Fragen, die der Surrealist René Magritte (1898 – 1967) in seinen Werken behandelt. Magritte hatte seine ganz eigene Vorstellung von Kunst und Philosophie und verwob diese beiden auf einzigartige Weise miteinander. Man zählt Magritte zwar zu den Surrealisten, doch unterscheidet sich seine Arbeit in so vielen Aspekten von der ihrigen, dass man bei Magrittes Werken schon fast von einer eigenständigen Kunstrichtung sprechen kann.

Die Sehgewohnheiten unseres Alltags stellt Magritte auf die Probe. Die beunruhigende, knisternde Stimmung in seinen Bildern rührt von dem Effekt her, dass es Magritte meist nur mit wenigen Handgriffen gelingt, unser Weltverständnis auf den Kopf zustellen.

So ziehen uns die von dem „malenden Philosophen“ heraufbeschworenen Welten ganz und gar in ihren Bann. Die Ausstellung „Dalí, Ernst, Miro, Magritte – Surreale Begegnungen“ bietet zudem zahlreiche andere Positionen, auf die wir auch einen Blick riskieren werden.

Friederike Quander studiert Kunstgeschichte an der Universität Hamburg.

FÜHRUNG Friederike Quander
TERMIN Donnerstag, 15. Dezember 2016, 19 Uhr
ORT Hamburger Kunsthalle
KOSTEN 3 € für Studenten, Mitglieder frei