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30.10.: Kirchen in Hamburg. Teil III: Die Geschichte Altonas und seiner Kirchen – von St. Trinitatis zu St. Petri

Stadtrundgang mit Dr. Gabriele Himmelmann
30. Oktober 2014 (14.00 Uhr - 17.00 Uhr)
ausgebucht
Wir bieten diesen Stadtrundgang alternativ auch am 21.10.2014 an.

Annähernd zeitgleich zu Hamburgs sakralem Großprojekt St. Michaelis wurde in Altona 1742/43 ebenfalls eine Hauptkirche erbaut: St. Trinitatis. Die Monogramme der beiden dänischen Könige Christian V. und Christian VI. an den Sandsteinportalen weisen darauf hin, welche Bedeutung dem neuen Kirchenbau in der damals zweitgrößten dänischen Stadt nach Kopenhagen beigemessen wurde. Ähnlich wie später in St. Michaelis wurde der Innenraum von Altonas neuem Wahrzeichen als eigenständiger protestantischer Predigtraum angelegt.

Nachdem Altona 1866 preußisch geworden war und die barocke Hauptkirche St. Trinitatis für die wachsende Stadt nicht mehr ausreichte, entstanden neue Kirchenbauten: Beispielhaft ist die Kirche St. Petri, erbaut von Johannes Otzen. Dieser auch in Hamburg vielbeschäftigte Kirchenbaumeister entwarf die Kirche in dem für die Gründerzeit und Norddeutschland typischen Stil der Neugotik.

Ergänzend beschäftigen wir uns im Altonaer Museum mit der Geschichte der Stadt, die erst mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937/38 ihre Selbständigkeit verlor. Die Ausstellung „350 Jahre Altona. Von der Verleihung der Stadtrechte bis zur Neuen Mitte (1664–2014)“ bietet spannungsreiche Einblicke in ihre wechselvolle Chronik. Sie beginnt mit der Verleihung der Stadtrechte durch den dänischen König Frederik III. im August 1664 und endet mit einem Ausblick auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Biografien ausgewählter Persönlichkeiten, die Stadtentwicklung und ihre prägenden Ereignisse werfen Schlaglichter auf die besondere Rolle Altonas in den vergangenen vier Jahrhunderten.

 

 

 

 

 

 

LEITUNG Dr. Gabriele Himmelmann
TERMIN Donnerstag, 30. Oktober 2014, 14 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 20 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro
Anmeldung erforderlich

 

 

 

 

 

Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Institute of Design, der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.