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Abschied vom Abbild: Die Malerei des Postimpressionismus – Von Cézanne zu den Nabis

Seminar mit Florian Britsch und Dr. Alice Gudera
15. April 2015 (11.00 Uhr - 15.00 Uhr)
ausgebucht
Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.4.2015 an.

Paul Cézanne und Vincent van Gogh, Maurice Denis, Pierre Bonnard, Édouard Vuillard und Félix Vallotton: In der Sammlung Hahnloser sei „letztlich unsere ganze moderne Kunst vertreten“, schwärmte der Pariser Kunsthändler Ambroise Vollard in seinen Erinnerungen über seinen Besuch in der Villa Flora.

Für die Künstlergeneration, die im Fokus des Schweizer Sammler-Ehepaars stand, hatte sich schon damals, angelehnt an den Titel einer 1910 von dem englischen Maler und Kunstkritiker Roger Fry organisierten Ausstellung, der Begriff des „Postimpressionismus“ eingebürgert. Er steht für eine Malerei, in der das Bild – erstmals in der abendländischen Kunstgeschichte der Neuzeit und angeregt nicht zuletzt vom japanischen Farbholzschnitt – nicht mehr wie noch im Impressionismus als Abbild der Realität, sondern als eigenständige, autonome Schöpfung verstanden wird. Maßstab und Ziel der Kunst ist nicht länger die Illusion der Wirklichkeit, sondern die zweidimensionale, ornamental gestaltete Fläche.

Wir nehmen die große Ausstellung der Meisterwerke aus der Sammlung Hahnloser in der Hamburger Kunsthalle zum Anlass, in unserem Seminar einen Blick auf die Malerei der Postimpressionisten insgesamt zu werfen, bekannte und weniger bekannte Vertreter vorzustellen und ihre Bedeutung für die Kunst der Moderne herauszuarbeiten – angefangen bei den großen Wegbereitern Cézanne, van Gogh und Gauguin bis zur Gruppe der „Nabis“, der selbsternannten „Propheten“ einer neuen Kunst.

Die Veranstaltung findet im Seminarraum sowie in der Ausstellung „Verzauberte Zeit“ statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Mittwoch, 15. April 2015, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
 Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.