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Von der Schwierigkeit, Ich zu sagen: Selbstbildnisse und Selbstzeugnisse von Beckmann bis Kirchner

Seminarreihe mit Dr. Ursula Töller
08. Juni 2016 - 22. Juni 2016 (15.00 Uhr - 17.00 Uhr)

Selbstzeugnisse bildender Künstler können als Entschlüsselung, aber auch als Verschlüsselung ihres bildnerischen Werks gelesen werden.

Dieses grundlegende Spannungsverhältnis zwischen der geschriebenen Sprache und dem gemalten Bild wird im Seminar unseren Deutungshorizont bilden. Vor dem Hintergrund von Selbstzeugnissen in Briefen, Tagebüchern und Notizen untersuchen wir ausgewählte Werke von Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Paula Modersohn-Becker. Interessant ist dabei nicht eine mögliche literarische Qualität der Selbstzeugnisse, sondern die Frage nach der Bedeutung und Funktion der unterschiedlichen Ausdrucksmittel. Können wir das Geschriebene im Bild wiedererkennen? Was sehen wir im Bild, das nicht gesagt wurde?

Die Veranstaltung findet in der Sammlung sowie im Seminarraum statt.

LEITUNG Dr. Ursula Töller
TERMINE Mittwoch, 8. Juni 2016; Mittwoch, 15. Juni 2016; Mittwoch, 22. Juni 2016, jeweils 15 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 49 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dr. Ursula Töller
Dr. Ursula Töller
Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie, Ausbildung zur Buchhändlerin, Coach und Mediatorin. Promotion über das erzählerische Frühwerk von Ingeborg Bachmann. Langjährige Tätigkeit als Unternehmerin und Geschäftsführerin mittelständischer Buchhandlungen. Freiberufliche Dozentin und Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und Akademien.