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Experiment Moderne. Die Weimarer Republik – Politik, Kunst und Kultur

Seminarreihe mit Dr. Katrin Schmersahl
20. Oktober 2013 - 12. Januar 2014 (11.00 Uhr - 15.00 Uhr)
ausgebucht

Mit dieser dreiteiligen Seminarreihe setzen wir unseren Überblick über die deutsche Geschichte fort. Thema ist diesmal die Zeit der Weimarer Republik. In einer Einführung wird die – oftmals krisenhafte – Entwicklung dieses ersten demokratisch verfassten deutschen Staates, der 1918 mit der Ausrufung der Republik begann und mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 1933 endete, kursorisch vorgestellt.

Als Inbegriff der Modernität der Weimarer Republik galt die Neue Frau, die – finanziell und sexuell unabhängig – modebewusst in kurzem Rock und mit Bubikopf durch die Großstadt flanierte. Zwar entsprach die soziale Realität zumeist kaum den medialen Inszenierungen. Gleichwohl verweist der Begriff auf tiefgreifende Veränderungen im Geschlechterverhältnis: Nach dem Ersten Weltkrieg stand den Frauen, gestärkt durch politische Errungenschaften wie das Wahlrecht, ein bislang unbekanntes Spektrum an Wahlmöglichkeiten für die eigene Rolle zur Verfügung.

In den „goldenen“ Zwanziger Jahren wird Berlin zur echten Metropole und zum Mittelpunkt von Kunst, Kultur und Unterhaltungsindustrie. Eine der charakteristischsten Kunstströmungen der Zwischenkriegszeit ist die sogenannte Neue Sachlichkeit. Bekannt sind die Bilder von Otto Dix und George Grosz oder Christian Schad, die immer wieder die politische und mentale Verfasstheit der Weimarer Republik thematisieren; weniger bekannt ist Jeanne Mammen, die als Malerin durch die Großstadt flaniert und zur Chronistin ihrer Zeit wird.

I. Die Weimarer Republik: ein Überblick
II. Die Neue Frau
III. Kunst und Kultur in Berlin und die „Neue Sachlichkeit“

LEITUNG Dr. Katrin Schmersahl
TERMINE Sonntag, 20. Oktober, 17. November 2013; 12. Januar 2014, jeweils 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 75 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich