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Fassung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 28. August 1989


§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Er führt den Namen "Freunde der Kunsthalle" und hat
seinen Sitz in Hamburg.


§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist es, die wissenschaftliche Forschung und die Volksbildung im kulturellen Bereich sowie
das Kunstleben in Hamburg in Zusammenhang mit der Kunsthalle durch Vorträge, Führungen und
Veröffentlichungen zu fördern.


§ 3 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, beginnend mit dem 1.1.1983.


§ 4 Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft besteht
a) aus Ehrenmitgliedern und Stiftern
b) aus ordentlichen Mitgliedern
c) aus juristischen Personen


§ 5 Beitrag
Ehrenmitglieder sind von der Beitragsleistung befreit, Stifter zahlen einen einmaligen zehnfachen
Jahresbeitrag oder jährlich das Dreifache eines Mitgliedsbeitrages.
Ehrenmitglieder und Stifter sind berechtigt, zu den Veranstaltungen des Vereins ein Familienmitglied
mitzubringen.
Ordentliche Mitglieder zahlen einen vom Vorstand festzusetzenden Beitrag, der den voraussichtlichen
Aufwendungen des Vereins entspricht. Für einen im gleichen Haushalt lebenden Familienangehörigen des
Mitglieds wird eine Nebenkarte zum ermäßigten Jahresbeitrag ausgegeben.
Freischaffende Maler und Bildhauer, Studenten und Schüler, Wehr- und Zivildienstleistende und Erwerbslose
zahlen bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises den ermäßigten Jahresbeitrag. Nebenkarten können
solchen Mitgliedern nicht gewährt werden.
Juristische Personen haben einen durch Vereinbarung festzusetzenden Beitrag zu leisten.


§ 6 Rechte der Mitglieder
Der Besuch der jährlichen Vorträge des Vereins ist für Mitglieder kostenlos. Sie haben freien Eintritt zu den
Schausammlungen und zu den Ausstellungen der Kunsthalle und erhalten Einladungen zu den
Ausstellungseröffnungen.


§ 7 Austritt und Ausschluss
Die Mitgliedschaft erlischt
a) durch den Tod,
b) durch Austritt, der dem Vorstand mindestens drei Monate vor Schluss des Geschäftsjahres
durch eingeschriebenen Brief anzuzeigen ist,
c) durch Streichung seitens des Vorstandes, sofern der Mitgliedsbeitrag nach dreimonatigem
Rückstand trotz schriftlich zugestellter Aufforderung nicht beigetrieben werden kann,
d) durch Ausschluss seitens des Vorstandes aus wichtigen Gründen bei Zweidrittelmehrheit.
Der Ausschluss von Mitgliedern ist gerichtlich nicht anfechtbar. Mit dem Austritt oder Ausschluss verliert das
Mitglied seine Rechte und Ansprüche an den Verein, hat jedoch die fällig gewordenen Beiträge voll
nachzubezahlen.


§ 8 Vorstand
Der Vorstand besteht aus acht von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern und dem Direktor der
Kunsthalle. Die Vorstandsmitglieder werden auf drei Jahre gewählt und bleiben nach Ablauf dieser Frist bis
zur Neuwahl durch die Mitgliederversammlung im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Vorstand im Sinne des
Gesetzes sind der erste Vorsitzende und der Schriftführer. Der Vorstand beschließt die Geschäftsverteilung.


§ 9 Geschäftsführer
Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer zu bestellen, der für seine Tätigkeit angemessen zu
entschädigen ist.


§ 10 Mitgliederversammlung
Jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf
Beschluss des Vorstandes einberufen oder wenn mindestens 25 Mitglieder solche schriftlich unter Angabe
der Gründe beim Vorstand beantragen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat unter Mitteilung der
Tagesordnung mindestens vierzehn Tage vor dem Termin schriftlich an die Mitglieder zu erfolgen. Die
ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Gegenstände zu beraten bzw. zu beschließen:
a) den Jahresbericht,
b) die Rechnungslegung,
c) die Entlastung des Vorstandes,
d) Wahl des Vorstandes,
e) Genehmigung des Kostenvoranschlages für das kommende Geschäftsjahr.
Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind dem Vorstand schriftlich einzureichen.


§ 11 Beschlussfähigkeit
Der Vorstand ist bei Anwesenheit von fünf Mitgliedern beschlussfähig. Die Mitgliederversammlungen sind
stets beschlussfähig. Alle Beschlüsse des Vorstandes sowie der Mitgliederversammlung erfolgen nach
einfacher Stimmenmehrheit (mit Ausnahme der Vorschrift § 7d); bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Vorsitzenden. Zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins sind drei Viertel der
anwesenden Stimmen erforderlich. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Versammlungsleiter.
Wahlen erfolgen durch Stimmzettel, doch können sie, wenn kein Widerspruch erhoben wird, auch durch
Zuruf erfolgen. Über die Beschlüsse ist ein vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnendes
Protokoll aufzunehmen.


§ 12 Verwendung von Überschüssen
Überschüsse, die sich am Schluss der Jahresabrechnung ergeben, werden für Ankäufe z. B. von Kunstwerken,
zur Durchführung von Ausstellungen und zum Druck von Veröffentlichungen der Kunsthalle verwendet.
Erworbene Kunstwerke werden der Kunsthalle als Geschenk überlassen. Überschüsse dürfen nur
satzungsgemäß verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Überschussanteile und auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.


§ 13 Auflösung
Für den Fall der Auflösung des Vereins wird das vorhandene Vermögen der Kunsthalle zur Verwendung für
gemeinnützige Zwecke nach ihrem Ermessen überwiesen.
Veränderung dieser Zweckbestimmung oder der Zwecke des Vereins gemäß § 2 der Satzungen sind vor dem
Inkrafttreten vom Vorstand dem Finanzamt für Körperschaften in Hamburg anzuzeigen

Satzung zum Download