Hilma af Klint (1862–1944) ist die kunsthistorische Neuentdeckung der jüngsten Vergangenheit. Bereits einige Jahre vor Kandinsky schuf sie ungegenständliche Bilder von beeindruckender Schönheit; inzwischen gilt die schwedische Malerin neben dem berühmten Russen als eine der Gründungsfiguren der abstrakten Malerei. In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20) werden beider Werke nun erstmal in einer großen Ausstellung vereint – aus diesem Anlass wollen wir uns ihrem Werdegang in diesem Seminar ausführlicher widmen. Die Wurzeln der Kunst von Hilma af Klint liegen im modernen Spiritismus begründet, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rasch zu einer populären Bewegung aufstieg und angesichts einer als seelenlos und materialistisch kritisierten Epoche fundamentale Einsichten in das »geistige« Wesen der Menschheit versprach.
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).