Teil II: Von der Französischen Revolution bis heute
Wann hat man eigentlich in Europa damit begonnen, das, war vordem in religiöse Gebräuche und politische Ziele eingebunden war, als »Kunst« zu sammeln – und warum? In unserer zweiteiligen Seminarreihe wollen wir die Entstehung des öffentlichen Kunstmuseums in ihren Grundzügen nachzeichnen. Dafür begeben wir uns auf eine faszinierende Entdeckungsreise in die Geschichte des Sammelns und Ausstellens, Sehens und Denkens: von der Kunst- und Wunderkammer der Renaissance mit ihrer ganz eigenen »Ordnung der Dinge« über die barocke Gemäldegalerie, die Öffnung der höfischen Sammlungen und die Entstehung des bürgerlichen Museums nach der Französischen Revolution bis zu den Bilderstürmen und Reformversuchen des 20. und 21. Jahrhunderts.
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen.
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.