Maria Lassnig, Selbstporträt als Prophet, 1967, Öl auf Leinwand, 125 x 105,2 cm, © Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford
Do., 16.7.2026
15 bis 18 Uhr
Hamburger Kunsthalle

Maria Lassnig, die Feministin

Seminar und Führung mit Dr. Annegret Friedrich

Kostenbeitrag:
26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Für alle Mitglieder
freie Plätze

Obwohl eine Generation älter und im klassischen Medium der Malerei tätig, zeigen sich in Maria Lassnigs Werk viele Gemeinsamkeiten mit den feministisch engagierten Künstlerinnen der 1960er- und 1970er-Jahre. Prägend war sicherlich Lassnigs Zeit in New York, wofür ihr Engagement im Projekt Women/Artist/Filmmakers Inc. stehen mag. Die Konzentration auf »Body Awareness-« bzw. »Körperbewusstseinsbilder«, also die beständige Auseinandersetzung mit dem (eigenen, weiblichen) Körper außerhalb patriarchaler Zuschreibungen teilt sie mit vielen Zeitgenossinnen in der Aktionskunst. In diesem Seminar sollen Parallelen zu Künstlerinnen wie Louise Bourgeois, Valie Export, Carolee Schneeman und anderen, aber auch Lassnigs Sonderstellung in diesem Zusammenhang aufgezeigt werden.

Ein Rundgang durch die Ausstellung Malfluss = Lebensfluss schließt sich an die Sitzung im Seminarraum an.

 
Dr.  Annegret Friedrich
Dr. Annegret Friedrich
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Musikwissenschaft in Karlsruhe, Tübingen und Hamburg; Promotion 1993. Lehrte an der HBK Braunschweig und den Universitäten Trier, Gießen und Hamburg; lebt seit 2008 als freiberufliche Dozentin und Studienreiseleiterin in Hamburg.
Dr.  Annegret Friedrich
Dr. Annegret Friedrich
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Musikwissenschaft in Karlsruhe, Tübingen und Hamburg; Promotion 1993. Lehrte an der HBK Braunschweig und den Universitäten Trier, Gießen und Hamburg; lebt seit 2008 als freiberufliche Dozentin und Studienreiseleiterin in Hamburg.