In der Geschichte der Malerei des 19. Jahrhunderts galten Realismus, Naturalismus und Impressionismus lange als Königsetappen auf dem Weg in Moderne. Seit einiger Zeit rückt jedoch auch die parallel entstandene Kunst des Symbolismus verstärkt in den Blick der Forschung. Der Betonung des Sichtbaren und der zeitgenössischen Wirklichkeit hielten Künstler wir Gustave Moreau oder Odilon Redon die Macht der Träume und des Unbewussten, das Mystische, Okkulte und Rätselhafte entgegen. Andere wie Paul Gauguin oder die »Nabis« (die »Propheten«) sahen ihre Kunst als Vorschein eines ersehnten, häufig als »ursprünglich« verstandenen Paradieses. In beiden Fällen fungierte das Bild nicht mehr primär als Abbild der äußeren, sondern als Offenbarung einer inneren Welt.
Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen.
Alice Gudera ist Kunsthistorikerin, freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen.