Ben Willikens, Raum 1321, Studio Mondrian, Paris, 2007, Acryl auf Leinwand, 200 x 300 cm, Foto: Michael Steinle, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Do., 15.10.2026
19 bis 20.30 Uhr
Hamburger Kunsthalle

Die Moderne in der Therapie. Rückblick auf eine Epoche

Vortrag mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich

Kostenbeitrag:
15 Euro, ermäßigt bis 30 Jahre 10 Euro
Für alle Mitglieder
freie Plätze

Ausgehend von Roger M. Buergels These, wonach »die Moderne unsere Antike« sei, widmet sich der Vortrag künstlerischen Positionen der Gegenwart, die eine Auseinandersetzung mit der Klassischen Moderne bieten. Diese erscheint dabei als hochdynamisch, wurden doch Stile und Ideen von den rasch wechselnden Avantgarden oft verabschiedet, bevor deren Potenziale ausgeschöpft waren. Es lohnt also, vieles aus der Moderne auf »Wiedervorlage« zu nehmen, um es in einem zweiten Anlauf zu entideologisieren oder mit anderem zu verbinden, um Leerstellen ausfindig machen oder Einseitigkeiten zu kompensieren. Anhand von Beispielen u. a. von Karin Kneffel, Thomas Huber und Heimo Zobernig erweist sich die Moderne als ein unabgeschlossenes Projekt, das verschiedenen Therapien zugleich unterzogen wird.

 
Prof. Dr.  Wolfgang Ullrich
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
Wolfgang Ullrich war von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und lebt seither als freier Autor und Wissenschaftler in Leipzig. Jüngste Buchveröffentlichung: Identifikation und Empowerment. Kunst für den Ernst des Lebens (Berlin 2024).
Prof. Dr.  Wolfgang Ullrich
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
Wolfgang Ullrich war von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und lebt seither als freier Autor und Wissenschaftler in Leipzig. Jüngste Buchveröffentlichung: Identifikation und Empowerment. Kunst für den Ernst des Lebens (Berlin 2024).