Die »Neue Frau« wurde nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg schnell zum Symbol eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Schwankend zwischen Selbst- und Fremdinszenierungen, prägte sie das öffentliche Bild der Zeit und gilt bis heute als Sinnbild der Weimarer Republik.
Die Neue Frau war modern und selbstbestimmt; sie erschien jung, gesund, sportlich, motorisiert und berufstätig, darüber hinaus ledig, sexuell freizügig, und auf der Tanzfläche schritt sie selbstbewusst zur Damenwahl. Sie trug kurze Röcke oder sachliche Schneiderkostüme sowie Bubikopf mit Topfhut. Und sie rauchte, sogar in der Öffentlichkeit, auf der Straße oder im Café; das hatten zuvor nur Prostituierte getan. Zwar entsprach die soziale Realität selten den medialen Inszenierungen, doch stand den Frauen tatsächlich ein bislang ungekanntes Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten für die eigene Rolle zur Verfügung.
In einer Collage aus historischem Vortrag sowie Liedern und Musik der Zeit nähern wir uns in dieser Matinée der anhaltenden Faszination des Phänomens »Neue Frau«.
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).
Cynthia Karatsoli studierte Gesang am Hamburger Konservatorium sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist als freiberufliche Sängerin und Gesangsdozentin tätig.
Cynthia Karatsoli studierte Gesang am Hamburger Konservatorium sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist als freiberufliche Sängerin und Gesangsdozentin tätig.