Gerhard von Kügelgen, Der Maler Caspar David Friedrich, um 1808, Hamburger Kunsthalle, erworben mit Mitteln des Vermächtnis Eduard Ludwig Behrens, 1935, Hamburger Kunsthalle / ARTOTHEK, Foto: Elke Walford
Fr., 28.8.2026
17 bis 19.15 Uhr

Caspar David Friedrich in der Eremitage in Sankt Petersburg

Online-Seminar mit Dr. Natalia Kroll

Kostenbeitrag:
18 Euro, Studierende bis 30 Jahre 12 Euro
Für alle Mitglieder
freie Plätze

Der Bestand der Gemälde und Zeichnungen von Caspar David Friedrich (1774–1840) in der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen seiner Werke außerhalb Deutschlands. Bereits zu Lebzeiten Friedrichs förderten der konservative russische Kaiser Nikolaus I. und seine Gemahlin Alexandra Fjodorowna, eine gebürtige deutsche Prinzessin und spätere russische Kaiserin, den Künstler. Vermittler zwischen der kaiserlichen Familie und Friedrich war der bedeutende russische Dichter, Übersetzer und Erzieher des Thronfolgers, des späteren Kaisers Alexander II., Wassili Andrejewitsch Schukowski. Die Gemälde Caspar David Friedrichs wurden auch im Rahmen der Erziehung Alexanders II. eingesetzt. In unserem Online-Seminar gehen wir näher auf diese spannende Geschichte ein und unternehmen einen virtuellen 3D-Rundgang durch die Eremitage.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
 
Dr. Natalia Kroll
Dr. Natalia Kroll
Natalia Kroll ist freie Kunsthistorikerin mit einem Diplom der Staatlichen Universität Sankt Petersburg und einem Doktortitel der Universität Hamburg. Von 2013 bis 2016 war sie Stipendiatin der Aby-Warburg-Stiftung in Hamburg.
Dr. Natalia Kroll
Dr. Natalia Kroll
Natalia Kroll ist freie Kunsthistorikerin mit einem Diplom der Staatlichen Universität Sankt Petersburg und einem Doktortitel der Universität Hamburg. Von 2013 bis 2016 war sie Stipendiatin der Aby-Warburg-Stiftung in Hamburg.