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Mary Warburg (1866–1934). Porträt einer Künstlerin

Präsenzseminar mit Andrea Völker, M. A.
06. November 2020 (15.00 Uhr - 17.30 Uhr)

Die bislang wenig bekannte Künstlerin Mary Warburg, geb. Hertz (1866–1934), Ehefrau des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg, steht im Mittelpunkt einer ersten umfassenden Monographie, deren Erscheinen den Anlass für unser Seminar bietet. Mary Warburg gehört in die lange Reihe jener Künst lerinnen, die trotz anfänglicher Erfolge von der Kunstgeschichte übergangen wurden. Mit 15 Jahren hatte sie sich bereits für die Kunst entschieden und nahm privaten Zeichenunterricht; später kam auch die Plastik hinzu. Mit 30 Jahren erhielt die mittlerweile ange sehene Zeichnerin, Graphikerin und Bildhauerin Illustrationsaufträge für Plakate und Bücher und stellte ihr OEuvre auch in bescheidenem Umfang aus. Heute befinden sich ihre Werke in deutschem und englischem Privatbesitz, der künstlerische Nachlass wird in der Hamburger Kunsthalle verwahrt. Das Seminar stellt sowohl die künstlerische Laufbahn und den persönlichen Lebensweg als auch ihre Verbindung zu Hamburg und zur Kunsthalle vor.

PRÄSENZ-SEMINAR

LEITUNG Dr. Bärbel Hedinger und Andrea Völker, M. A.
TERMIN
Freitag, 6. November 2020, 15 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart
Anmeldung erforderlich

 Andrea Völker, M. A.
Andrea Völker, M. A.
Studium der Illustration, Malerei und Druckgraphik (HAW Hamburg / Winchester School of Art, England) sowie der Kunst- und Bildgeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin). Seit 2018 Promotion im Kolleg „PriMus – Promovieren im Museum“ der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema Kanonbildung in Sammlungspräsentationen der Kunst des 19. Jahrhunderts – in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle. Dort ab 2010 u. a. kuratorische Assistenz, Führungen und Veranstaltungen und seit 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin.