In behördlichem Auftrag: Eine Kunstauktion 1941 in Hamburg und die Folgen (Online-Dialog)

mit
Dr. Ute Haug, Jasper Warzecha, M. A.

Termin:
Dienstag, 06. April 2021
17.00 bis 18.15 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
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Am 24. September 1941 wurden mehr als 470 Kunstwerke vom Hamburger Auktionshaus C. F. Schlüter versteigert, die zuvor im Hamburger Hafen von der Gestapo beschlagnahmt worden waren. Bis heute befinden sich acht dieser Werke in der Hamburger Kunsthalle. Was hat die Provenienzforschung bislang unternommen, um ihre Herkunft zu klären? Wo liegen die Probleme? Was wird zu tun sein? Ausgehend von diesem konkreten Beispiel widmet sich das Seminar den zentralen Fragen nach dem Wandel im Umgang mit der Herkunft der Kunstwerke. Welchen Stellenwert besitzt die Provenienzforschung? Für die Besucherinnen und Besucher? Im Museum? In der Universität? Wie hat sich dies im Laufe der letzten 20 Jahre verändert? 

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Am 24. September 1941 wurden mehr als 470 Kunstwerke vom Hamburger Auktionshaus C. F. Schlüter versteigert, die zuvor im Hamburger Hafen von der Gestapo beschlagnahmt worden waren. Bis heute befinden sich acht dieser Werke in der Hamburger Kunsthalle. Was hat die Provenienzforschung bislang unternommen, um ihre Herkunft zu klären? Wo liegen die Probleme? Was wird zu tun sein? Ausgehend von diesem konkreten Beispiel widmet sich das Seminar den zentralen Fragen nach dem Wandel im Umgang mit der Herkunft der Kunstwerke. Welchen Stellenwert besitzt die Provenienzforschung? Für die Besucherinnen und Besucher? Im Museum? In der Universität? Wie hat sich dies im Laufe der letzten 20 Jahre verändert? 

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Dr. Ute  Haug
Dr. Ute Haug
Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte in Aachen und Florenz, Dissertation über den Kölnischen Kunstverein im Nationalsozialismus. Volontariat an der Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau. Seit 2000 an der Hamburger Kunsthalle, Leiterin der Provenienzforschung und des Archivs Hamburger Kunsthalle.
Dr. Ute  Haug
Dr. Ute Haug
Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Geschichte in Aachen und Florenz, Dissertation über den Kölnischen Kunstverein im Nationalsozialismus. Volontariat an der Stiftung Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau. Seit 2000 an der Hamburger Kunsthalle, Leiterin der Provenienzforschung und des Archivs Hamburger Kunsthalle.
Jasper Warzecha, M. A.
Jasper Warzecha, M. A.
Jasper Warzecha ist zurzeit Wissenschaftlicher Volontär an der Hamburger Kunsthalle.
Jasper Warzecha, M. A.
Jasper Warzecha, M. A.
Jasper Warzecha ist zurzeit Wissenschaftlicher Volontär an der Hamburger Kunsthalle.