Die Gestaltung des »modernen Seelenlebens«, Teil I: Der Weg nach innen. Individualisierung und Vereinzelung in der Romantik. Gros, Delacroix, Géricault, Hugo (3-teilige Online-Vortragsreihe)

mit
Dr. Gabriele Himmelmann

Termin:
Freitag, 25. Juni 2021
16.00 bis 20.00 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro pro Termin, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro (einzeln buchbar)
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Das 19. Jahrhundert war geprägt von einer tiefgreifenden Wandlung der Bewusstseinsinhalte – die napoleonischen Kriege, die Industrialisierung, die Entstehung der modernen Metropolen und die Verwissenschaftlichung der Welt mögen hier als Stichworte genügen. Mit der zunehmenden Individualisierung und Subjektivierung richtet sich der Blick auf die eigene psychische Wirklichkeit. Die dreiteilige Reihe beginnt mit Werken der Romantik, in denen die melancholische Vereinzelung ihren ersten Ausdruck gefunden hat. Am Ende des Jahrhunderts hat Edvard Munch mit seinen »Motive[n] aus dem modernen Seelenleben« den inneren Zustand der Epoche in bildliche Äquivalente überführt. Dazwischen wurden sämtliche Aspekte einer verunsicherten Existenz thematisiert. So entwarf Odilon Redon Bilder, die in die mehrdeutige Welt des Traums entführen; Félix Vallotton und andere befragten die Gattungen des Interieurbildes und des Stilllebens neu. Auch das Unheimliche, Groteske und Rätselhafte fand nun seinen Ausdruck in der Kunst.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 16 und 20 Uhr online abrufbar.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort.

Das 19. Jahrhundert war geprägt von einer tiefgreifenden Wandlung der Bewusstseinsinhalte – die napoleonischen Kriege, die Industrialisierung, die Entstehung der modernen Metropolen und die Verwissenschaftlichung der Welt mögen hier als Stichworte genügen. Mit der zunehmenden Individualisierung und Subjektivierung richtet sich der Blick auf die eigene psychische Wirklichkeit. Die dreiteilige Reihe beginnt mit Werken der Romantik, in denen die melancholische Vereinzelung ihren ersten Ausdruck gefunden hat. Am Ende des Jahrhunderts hat Edvard Munch mit seinen »Motive[n] aus dem modernen Seelenleben« den inneren Zustand der Epoche in bildliche Äquivalente überführt. Dazwischen wurden sämtliche Aspekte einer verunsicherten Existenz thematisiert. So entwarf Odilon Redon Bilder, die in die mehrdeutige Welt des Traums entführen; Félix Vallotton und andere befragten die Gattungen des Interieurbildes und des Stilllebens neu. Auch das Unheimliche, Groteske und Rätselhafte fand nun seinen Ausdruck in der Kunst.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 16 und 20 Uhr online abrufbar.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort.
Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
3-teilige Online-Vortragsreihe mit
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Zentrum für Weiterbildung (ZFW) der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.
Dr. Gabriele Himmelmann
Dr. Gabriele Himmelmann
3-teilige Online-Vortragsreihe mit
Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften; seit Jahren freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u. a. regelmäßig für die Freunde der Kunsthalle. Außerdem Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte am Zentrum für Weiterbildung (ZFW) der Universität Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg.