Kolonialismus und »Goldenes Zeitalter« – anlässlich der Ausstellung »Rembrandts Orient« im Museum Barberini: Teil II Tulpe als Mittler zwischen Ost und West (3-teilige Online-Vortragsreihe)

mit
Dr. Katrin Schmersahl

Termin:
Dienstag, 06. Juli 2021
16.00 bis 20.00 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro pro Termin, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro (einzeln buchbar)
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Der wachsende Reichtum der Niederlande im 17. Jahrhundert, der sich sowohl in den Porträts von Handelsherren als auch in exotisch anmutenden Stillleben widerspiegelt, fußt nicht zuletzt auf der kolonialen Eroberung nichteuropäischer Länder. Federführend waren dabei zwei Handelsgesellschaften, vor allem die Ostindische Kompanie, deren Flotten die Portugiesen in »Ostindien« verdrängten; Grundlage für ein »Goldenes Zeitalter«, das für andere allerdings ein kolonialer Alptraum war. Die Beziehungen der Niederländer zum Osmanischen Reich wiederum waren ambivalent: Zum einen eroberten Kostbarkeiten wie die Tulpe die Märkte und das Herz der Niederländer, zum anderen waren ihre Handelsschiffe den Angriffen von »türkischen« Barbaresken-Korsaren ausgesetzt, die Niederländer als »weißes Gold« auf die Sklavenmärkte in Nordafrika verschleppten.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 16 und 20 Uhr online abrufbar.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort.

Der wachsende Reichtum der Niederlande im 17. Jahrhundert, der sich sowohl in den Porträts von Handelsherren als auch in exotisch anmutenden Stillleben widerspiegelt, fußt nicht zuletzt auf der kolonialen Eroberung nichteuropäischer Länder. Federführend waren dabei zwei Handelsgesellschaften, vor allem die Ostindische Kompanie, deren Flotten die Portugiesen in »Ostindien« verdrängten; Grundlage für ein »Goldenes Zeitalter«, das für andere allerdings ein kolonialer Alptraum war. Die Beziehungen der Niederländer zum Osmanischen Reich wiederum waren ambivalent: Zum einen eroberten Kostbarkeiten wie die Tulpe die Märkte und das Herz der Niederländer, zum anderen waren ihre Handelsschiffe den Angriffen von »türkischen« Barbaresken-Korsaren ausgesetzt, die Niederländer als »weißes Gold« auf die Sklavenmärkte in Nordafrika verschleppten.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 16 und 20 Uhr online abrufbar.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort.
Dr. Katrin Schmersahl
Dr. Katrin Schmersahl
Online-Vortragsreihe mit
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).
Dr. Katrin Schmersahl
Dr. Katrin Schmersahl
Online-Vortragsreihe mit
Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg, promovierte Historikerin. Teilnahme am Forschungsprojekt „Geschlechtergeschichte der Politik“; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. Seit Jahren in der Erwachsenenbildung engagiert und begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin (www.elbblicke.de). Jüngste Veröffentlichungen u. a.: „Hamburger Elbblicke. Die Geschichte der Parks, Landhäuser und Familien entlang der Elbchaussee“ sowie gemeinsam mit Jürgen Weber „Spaziergänge am Elbufer und durch die Parks“ (beide 2012).