Illusion – Installation – Immersion. Seminarreihe zur Ausstellung »Out of Space«, Teil II (2-teilige Online-Seminarreihe)

mit
Dr. des. Veronika Schöne

Termin:
Dienstag, 21. September 2021
19.00 bis 20.15 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
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Die Raumfrage in der bildenden Kunst entzündete sich seit der Neuzeit vor allem an der Malerei, war diese doch eo ipso an die Fläche gebunden. Die Zentralperspektive gehört ebenso zu den Versuchen, die Fläche zu überwinden, wie die barocke Deckenmalerei. Das Bild entwickelte sich sowohl in die Tiefe als auch nach vorne in den Raum der Betrachtenden – beides mittels der Illusion, deren Geschichte im Zentrum des zweiten Teils unserer Seminarreihe steht. Schon in der berühmten antiken Künstlerlegende schienen die gemalten Trauben des Zeuxis so echt zu sein, dass Vögel sie sogar verspeisen wollten. Mit den barocken Deckengemälden begannen Realraum und Illusionsraum zu verschmelzen, was in der weiteren Entwicklung zu den realräumlichen Installationen der 1960er-Jahre und schließlich zu den virtuellen Realitäten immersiver Computerkunst führte.
Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Die Raumfrage in der bildenden Kunst entzündete sich seit der Neuzeit vor allem an der Malerei, war diese doch eo ipso an die Fläche gebunden. Die Zentralperspektive gehört ebenso zu den Versuchen, die Fläche zu überwinden, wie die barocke Deckenmalerei. Das Bild entwickelte sich sowohl in die Tiefe als auch nach vorne in den Raum der Betrachtenden – beides mittels der Illusion, deren Geschichte im Zentrum des zweiten Teils unserer Seminarreihe steht. Schon in der berühmten antiken Künstlerlegende schienen die gemalten Trauben des Zeuxis so echt zu sein, dass Vögel sie sogar verspeisen wollten. Mit den barocken Deckengemälden begannen Realraum und Illusionsraum zu verschmelzen, was in der weiteren Entwicklung zu den realräumlichen Installationen der 1960er-Jahre und schließlich zu den virtuellen Realitäten immersiver Computerkunst führte.
Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die neue Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.
Dr. des. Veronika Schöne
Dr. des. Veronika Schöne
Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg, Berlin und Rom. Seit 1999 freie Journalistin (u. a. SZ und NZZ), Autorin und Dozentin. Seit 2005 Veranstaltungen, seit Sommer 2007 zunächst Programmplanung für die Jungen Freunde, ADVANCED und seit August 2019 für die neue Programmsparte @ART. Dissertation über den Zufall in der Gegenwartskunst.