Mythos und Moderne – die Künstlerkolonie Worpswede (Online-Seminar)

mit
Dr. Alice Gudera

Termin:
Donnerstag, 09. September 2021
15.00 bis 16.15 Uhr
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
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Als offizielle Vereinigung bestand die Künstlerkolonie Worpswede nur wenige Jahre. Und es waren auch nur eine Handvoll Malerinnen und Maler, die hier Ende des 19. Jahrhunderts die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erklärten und damit dem akademischen Betrieb den Rücken kehrten. Ihre Malerei suchte die Auseinandersetzung mit der frühen Freiluftmalerei Frankreichs und den realistischen Tendenzen, die auch in Deutschland für viele jüngere Künstler wegweisend werden sollten. Heinrich Vogeler, der sich dem Jugendstil widmete, bot auf seinem »Barkenhoff« den Rahmen für die legendären Soireen mit Künstlern und Schriftstellern, unter ihnen Rainer Maria Rilke. Den Mythos Worpswede machten sich schließlich auf fatale Weise die Nationalsozialisten zu eigen. In der jüngeren Vergangenheit wird das Dorf im Teufelsmoor namentlich durch die Würdigung Paula Modersohn-Beckers verstärkt als Ausgangspunkt für moderne Bestrebungen wahrgenommen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Als offizielle Vereinigung bestand die Künstlerkolonie Worpswede nur wenige Jahre. Und es waren auch nur eine Handvoll Malerinnen und Maler, die hier Ende des 19. Jahrhunderts die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erklärten und damit dem akademischen Betrieb den Rücken kehrten. Ihre Malerei suchte die Auseinandersetzung mit der frühen Freiluftmalerei Frankreichs und den realistischen Tendenzen, die auch in Deutschland für viele jüngere Künstler wegweisend werden sollten. Heinrich Vogeler, der sich dem Jugendstil widmete, bot auf seinem »Barkenhoff« den Rahmen für die legendären Soireen mit Künstlern und Schriftstellern, unter ihnen Rainer Maria Rilke. Den Mythos Worpswede machten sich schließlich auf fatale Weise die Nationalsozialisten zu eigen. In der jüngeren Vergangenheit wird das Dorf im Teufelsmoor namentlich durch die Würdigung Paula Modersohn-Beckers verstärkt als Ausgangspunkt für moderne Bestrebungen wahrgenommen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).