Bürgerstolz und Augenschmaus: Die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts (Präsenz-Seminar)

mit
Dr. Alice Gudera

Termin:
Dienstag, 11. Januar 2022
11.00 bis 15.00 Uhr
Kostenbeitrag:
29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
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Erstmals in der Geschichte der Kunst kam es in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts zu einem freien Kunstmarkt und damit zur Spezialisierung innerhalb künstlerischer Gattungen. Die um 1620 einsetzende Darstellung des kleinen Landes am Meer in der Landschaftsmalerei zeugt vom Stolz der sich formierenden Republik, in der das Bürgertum aus eigenen Kräften zu enormem Wohlstand kam. Auch das Stillleben mit einheimischen wie exotischen Gegenständen in mitunter überbordender Fülle verlieh der Prosperität des Landes in den eigenen vier Wänden der Bürger Ausdruck. Zudem zeigten Künstler nun den Alltag der Menschen – in bäuerlichen wie in gehobenen Genreszenen. Die raffinierte malerische Wiedergabe von Baum und Düne, Heringen und Tulpen, Glas und Porzellan sowie von Samt und Seide reizen unsere Aufmerksamkeit und suggerieren einen intimen Einblick ins Innere der niederländischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts.

Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Informationen zur Teilnahme:

  • Das Seminar findet im Veranstatungsraum in der Galerie der Gegenwart statt.

  • Für den Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb gilt in der Hamburger Kunsthalle das 2G-Zugangsmodell. 

  • Für den Einlass ist der Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung oder Genesung in Verbindung mit einem Lichtbildausweis notwendig.

Erstmals in der Geschichte der Kunst kam es in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts zu einem freien Kunstmarkt und damit zur Spezialisierung innerhalb künstlerischer Gattungen. Die um 1620 einsetzende Darstellung des kleinen Landes am Meer in der Landschaftsmalerei zeugt vom Stolz der sich formierenden Republik, in der das Bürgertum aus eigenen Kräften zu enormem Wohlstand kam. Auch das Stillleben mit einheimischen wie exotischen Gegenständen in mitunter überbordender Fülle verlieh der Prosperität des Landes in den eigenen vier Wänden der Bürger Ausdruck. Zudem zeigten Künstler nun den Alltag der Menschen – in bäuerlichen wie in gehobenen Genreszenen. Die raffinierte malerische Wiedergabe von Baum und Düne, Heringen und Tulpen, Glas und Porzellan sowie von Samt und Seide reizen unsere Aufmerksamkeit und suggerieren einen intimen Einblick ins Innere der niederländischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts.

Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Informationen zur Teilnahme:

  • Das Seminar findet im Veranstatungsraum in der Galerie der Gegenwart statt.

  • Für den Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb gilt in der Hamburger Kunsthalle das 2G-Zugangsmodell. 

  • Für den Einlass ist der Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung oder Genesung in Verbindung mit einem Lichtbildausweis notwendig.

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).