KmK! Toyen

mit
Ifee Tack, M. A.

Termin:
Donnerstag, 27. Januar 2022
18.00 bis 19.00 Uhr
Kostenbeitrag:
kostenfrei für Mitglieder, Studierende 3 Euro inkl. Eintritt
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Prag, Anfang der 1920er Jahre – In der »magischen Hauptstadt Europas« (Zitat André Breton) blüht die Künstlerszene. Mitten drin steht die junge Künstlerin TOYEN, die in der männerdominierten Gruppe, eine so wichtige Position einnimmt, dass der deutsche Künstler Hans Richter sie nicht nur namentlich in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift G erwähnt, sondern sie als Mittelpunkt der Szene hervorhebt. TOYEN ist 22 Jahre alt und prägt bereits die tschechische Avantgarde. 

Es gibt viele Kategorien, denen sich TOYEN (1902-1980) zuordnen zu lassen scheint. Gleichzeitig lehnt die Künstlerin, die bereits früh ihren bürgerlichen Namen Marie Čermínová ablegt und stattdessen ein an die freien Bürger:innen der Französischen Revolution angelehntes Pseudonym für sich wählt, genau dies ab und bricht als Grenzgängerin damit nicht nur Geschlechter-Zuordnungen auf. TOYEN steht im engen Austausch mit den Dichter:innen ihrer Zeit, arbeitet Seite an Seite mit ihren Künstlerkollegen wie Jindřich Štyrský und begründet in den 1930er Jahren die surrealistische Bewegung der Tschechoslowakei mit. Ihr malerisches und zeichnerisches Werk fasziniert nicht nur Prag. Auch die französischen Surrealisten um André Breton interessieren sich für ihre poetischen wie provokanten Arbeiten. 

Heute gilt TOYEN als bedeutendste tschechische Künstlerin des 20. Jahrhunderts und ist doch in Deutschland auch in Fachkreisen kaum bekannt. Wer also ist TOYEN? Und was macht das faszinierende und wegweisende Werk dieser unangepassten Künstlerin aus, welches durchzogen ist von Fragen, die auch heute in ihrer Aktualität nichts verloren haben? In unserem gemeinsamen Rundgang werfen wir einen Blick auf TOYENs künstlerisches Schaffen aus 60 Jahren und gehen diesen Fragen auf den Grund.

 

Exklusiv für die Jungen Freunde!

Prag, Anfang der 1920er Jahre – In der »magischen Hauptstadt Europas« (Zitat André Breton) blüht die Künstlerszene. Mitten drin steht die junge Künstlerin TOYEN, die in der männerdominierten Gruppe, eine so wichtige Position einnimmt, dass der deutsche Künstler Hans Richter sie nicht nur namentlich in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift G erwähnt, sondern sie als Mittelpunkt der Szene hervorhebt. TOYEN ist 22 Jahre alt und prägt bereits die tschechische Avantgarde. 

Es gibt viele Kategorien, denen sich TOYEN (1902-1980) zuordnen zu lassen scheint. Gleichzeitig lehnt die Künstlerin, die bereits früh ihren bürgerlichen Namen Marie Čermínová ablegt und stattdessen ein an die freien Bürger:innen der Französischen Revolution angelehntes Pseudonym für sich wählt, genau dies ab und bricht als Grenzgängerin damit nicht nur Geschlechter-Zuordnungen auf. TOYEN steht im engen Austausch mit den Dichter:innen ihrer Zeit, arbeitet Seite an Seite mit ihren Künstlerkollegen wie Jindřich Štyrský und begründet in den 1930er Jahren die surrealistische Bewegung der Tschechoslowakei mit. Ihr malerisches und zeichnerisches Werk fasziniert nicht nur Prag. Auch die französischen Surrealisten um André Breton interessieren sich für ihre poetischen wie provokanten Arbeiten. 

Heute gilt TOYEN als bedeutendste tschechische Künstlerin des 20. Jahrhunderts und ist doch in Deutschland auch in Fachkreisen kaum bekannt. Wer also ist TOYEN? Und was macht das faszinierende und wegweisende Werk dieser unangepassten Künstlerin aus, welches durchzogen ist von Fragen, die auch heute in ihrer Aktualität nichts verloren haben? In unserem gemeinsamen Rundgang werfen wir einen Blick auf TOYENs künstlerisches Schaffen aus 60 Jahren und gehen diesen Fragen auf den Grund.

 

Exklusiv für die Jungen Freunde!
Ifee Tack, M.  A.
Ifee Tack, M. A.
Ifee Tack hat die Ausstellung "TOYEN" im Rahmen ihres Volontariats und als wissenschaftliche Projektassistenz begleitet.
Ifee Tack, M.  A.
Ifee Tack, M. A.
Ifee Tack hat die Ausstellung "TOYEN" im Rahmen ihres Volontariats und als wissenschaftliche Projektassistenz begleitet.