Impressionismus und Fotografie – eine Medienrevolution im 19. Jahrhundert. Anlässlich der Ausstellung im Museum Barberini (Präsenz-Seminar)

mit
Dr. Alice Gudera

Termin:
Freitag, 13. Mai 2022
15.00 bis 17.30 Uhr
Kostenbeitrag:
24 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
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Mit der Erfindung der Fotografie, deren Vorform 1839 in Paris als »Daguerreotypie« patentiert wurde, war der Grundstein für unser modernes Medienzeitalter gelegt. »Vom heutigen Tag an ist die Malerei tot!«, soll der Historienmaler Paul Delaroche ausgerufen haben. Es kam bekanntlich anders: Die Malerei konnte sich, vom Zwang zur Realitätsabbildung befreit, auf die ihr eigenen Mittel der Farbe, Fläche und Form besinnen. Im Gegenzug verfolgte auch die Fotografie einen über das Dokumentarische hinausgehenden künstlerischen Anspruch. In jüngster Zeit ist das Verhältnis von Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert mehrfach Gegenstand kunsthistorischer Untersuchungen geworden. Wir wollen die aktuelle Potsdamer Ausstellung zu Photographie und Impressionismus zum Anlass nehmen, den aktuellen Kenntnisstand zusammenzufassen und die komplexen Wechselbeziehungen zwischen den Medien nachzuzeichnen.

Mit der Erfindung der Fotografie, deren Vorform 1839 in Paris als »Daguerreotypie« patentiert wurde, war der Grundstein für unser modernes Medienzeitalter gelegt. »Vom heutigen Tag an ist die Malerei tot!«, soll der Historienmaler Paul Delaroche ausgerufen haben. Es kam bekanntlich anders: Die Malerei konnte sich, vom Zwang zur Realitätsabbildung befreit, auf die ihr eigenen Mittel der Farbe, Fläche und Form besinnen. Im Gegenzug verfolgte auch die Fotografie einen über das Dokumentarische hinausgehenden künstlerischen Anspruch. In jüngster Zeit ist das Verhältnis von Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert mehrfach Gegenstand kunsthistorischer Untersuchungen geworden. Wir wollen die aktuelle Potsdamer Ausstellung zu Photographie und Impressionismus zum Anlass nehmen, den aktuellen Kenntnisstand zusammenzufassen und die komplexen Wechselbeziehungen zwischen den Medien nachzuzeichnen.

Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).