Lichtbilder der Hölle. Zur Geschichte der Kriegsfotografie bis in unsere Tage (Online-Vortrag und Nachgespräch)

mit
Dr. Karoline Künkler

Termin:
Freitag, 07. Oktober 2022
15.00 bis 19.00 Uhr
Kostenbeitrag:
15 Euro, Studierende bis 30 Jahre 10 Euro
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Seit dem 24. Februar 2022 fluten erneut Fotos vom Krieg die Medienwelt: Aufnahmen skelettierter Hochhäuser künden von verheerender Waffengewalt, Lichtbilder versehrter Leichen erweitern die zentrale Motivgruppe des Genres. Wenn wir angesichts solcher Fotos in die Abgründe unserer Gattung schauen, soll das technisch gestützte Bild, von Menschen verantwortet, mit seinen Ambivalenzen im Mittelpunkt stehen. Schließlich wird die Geschichte der Kriegsfotografie seit ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts von denselben historisch-politischen und technischen Entwicklungen bestimmt wie die ihres martialischen Sujets. Zudem ist entscheidend, wer hinter dem Objektiv steckt: Die Kamera kann der Dokumentation, Beweissicherung oder ethischen Reflexion dienen – und ebenso gut als Waffe zur Fortsetzung des Krieges mit bildnerischen Mitteln fungieren.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 15 und 19 Uhr online verfügbar. Das Nachgespräch findet von 19.30 bis 20 Uhr statt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort. Teilnahme am Nachgespräch über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation).

Seit dem 24. Februar 2022 fluten erneut Fotos vom Krieg die Medienwelt: Aufnahmen skelettierter Hochhäuser künden von verheerender Waffengewalt, Lichtbilder versehrter Leichen erweitern die zentrale Motivgruppe des Genres. Wenn wir angesichts solcher Fotos in die Abgründe unserer Gattung schauen, soll das technisch gestützte Bild, von Menschen verantwortet, mit seinen Ambivalenzen im Mittelpunkt stehen. Schließlich wird die Geschichte der Kriegsfotografie seit ihren Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts von denselben historisch-politischen und technischen Entwicklungen bestimmt wie die ihres martialischen Sujets. Zudem ist entscheidend, wer hinter dem Objektiv steckt: Die Kamera kann der Dokumentation, Beweissicherung oder ethischen Reflexion dienen – und ebenso gut als Waffe zur Fortsetzung des Krieges mit bildnerischen Mitteln fungieren.

Der Online-Vortrag dauert ca. 1:15 Std. und ist zwischen 15 und 19 Uhr online verfügbar. Das Nachgespräch findet von 19.30 bis 20 Uhr statt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, stabile Internet-Verbindung. Abruf des Vortrags über die Videoplattform Vimeo mit dem in der Teilnahmebestätigung versendeten Link und Passwort. Teilnahme am Nachgespräch über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation).
Dr. Karoline Künkler
Dr. Karoline Künkler
Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte, Kunstsoziologie, Erziehungswissenschaften und Germanistik an der Kunstakademie sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort Promotion mit der Dissertation „Aus den Dunkelkammern der Moderne. Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ (erschienen 2012). Dozentin und Autorin für Kunstgeschichte, Lehraufträge an den Universitäten Oldenburg und Düsseldorf.
Dr. Karoline Künkler
Dr. Karoline Künkler
Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte, Kunstsoziologie, Erziehungswissenschaften und Germanistik an der Kunstakademie sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort Promotion mit der Dissertation „Aus den Dunkelkammern der Moderne. Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ (erschienen 2012). Dozentin und Autorin für Kunstgeschichte, Lehraufträge an den Universitäten Oldenburg und Düsseldorf.