Das Material der Kunst: Kunststoff – zwischen Hyperrealismus und Formlosigkeit (Präsenz-Seminar)

mit
Florian Britsch, M. A., Dr. Alice Gudera

Termin:
Donnerstag, 01. Februar 2024
11.00 bis 15.00 Uhr
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
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In der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune erschien im Oktober 1940 eine im Rückblick prophetisch anmutende Illustration: die fiktive Landkarte eines neuen Kontinents mit dem Namen »Synthetica«. Die Länder, Inseln und Hauptstädte heißen Petrolia, Vinyl, Nylon Island oder Bakelite City: eine »schöne neue Welt« aus Kunststoff. Tatsächlich begann Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur in der industriellen Konsumwelt des Westens wie des Ostens ein regelrechtes Plastikzeitalter.

Die neuen synthetischen Stoffe haben vielmehr auch die Kunst radikal verändert, angefangen bei der Pop Art über die futuristischen Architektur- und Designutopien der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu ersten Ansätzen einer »ökologischen Plastik«. An die Stelle des Ewigkeitsversprechens der klassischen Materialien Stein und Bronze trat die Idee der Veränderlichkeit und Auflösung der Form.

In der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune erschien im Oktober 1940 eine im Rückblick prophetisch anmutende Illustration: die fiktive Landkarte eines neuen Kontinents mit dem Namen »Synthetica«. Die Länder, Inseln und Hauptstädte heißen Petrolia, Vinyl, Nylon Island oder Bakelite City: eine »schöne neue Welt« aus Kunststoff. Tatsächlich begann Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur in der industriellen Konsumwelt des Westens wie des Ostens ein regelrechtes Plastikzeitalter.

Die neuen synthetischen Stoffe haben vielmehr auch die Kunst radikal verändert, angefangen bei der Pop Art über die futuristischen Architektur- und Designutopien der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu ersten Ansätzen einer »ökologischen Plastik«. An die Stelle des Ewigkeitsversprechens der klassischen Materialien Stein und Bronze trat die Idee der Veränderlichkeit und Auflösung der Form.

Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).