Die Farben der Kunst: Teil I: Blau – Farbe der Ferne (Seminar)

mit
Florian Britsch, M. A., Dr. Alice Gudera

Termin:
Donnerstag, 14. März 2024
11.00 bis 15.00 Uhr
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
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Farbe: Für Tizian, Rubens, die französischen Romantiker oder die deutschen Expressionisten war sie die »Seele« der Malerei. Mit Newton begann ihre naturwissenschaftliche Erforschung, Goethe suchte ihre »sinnlich-sittliche« Wirkung zu ergründen, Kandinsky wollte auf ihr eine abstrakte, vom Gegenstand unabhängige »Sprache« aufbauen. Farben wurden zur Demonstration von Macht eingesetzt, aber auch zur Stigmatisierung und Ausgrenzung – und nicht selten hat sich ihre Bedeutung dabei im Verlauf der Geschichte grundlegend gewandelt. Farben sind alles andere als »natürlich«, es sind vielmehr vielschichtige kulturelle Gebilde.

In der Neuauflage unserer äußerst erfolgreichen Seminarreihe wollen wir die »Biographien« der wichtigsten Farben vom Mittelalter bis zur Gegenwart nachzeichnen. Den Anfang macht die Farbe Blau. Wir beschäftigen uns mit Pigmenten wie dem Lapislazuli, aus dem bis zum 19. Jahrhundert das »göttliche«, später die »Königsfarbe« Ultramarin gewonnen wurde. Die Entdeckung der Primärfarben wird ebenso Thema sein wie das sehnsuchtsvolle Blau der Romantiker und Symbolisten, die Kunst des »Blauen Reiter« oder monochrome Malerei von Yves Klein.

Farbe: Für Tizian, Rubens, die französischen Romantiker oder die deutschen Expressionisten war sie die »Seele« der Malerei. Mit Newton begann ihre naturwissenschaftliche Erforschung, Goethe suchte ihre »sinnlich-sittliche« Wirkung zu ergründen, Kandinsky wollte auf ihr eine abstrakte, vom Gegenstand unabhängige »Sprache« aufbauen. Farben wurden zur Demonstration von Macht eingesetzt, aber auch zur Stigmatisierung und Ausgrenzung – und nicht selten hat sich ihre Bedeutung dabei im Verlauf der Geschichte grundlegend gewandelt. Farben sind alles andere als »natürlich«, es sind vielmehr vielschichtige kulturelle Gebilde.

In der Neuauflage unserer äußerst erfolgreichen Seminarreihe wollen wir die »Biographien« der wichtigsten Farben vom Mittelalter bis zur Gegenwart nachzeichnen. Den Anfang macht die Farbe Blau. Wir beschäftigen uns mit Pigmenten wie dem Lapislazuli, aus dem bis zum 19. Jahrhundert das »göttliche«, später die »Königsfarbe« Ultramarin gewonnen wurde. Die Entdeckung der Primärfarben wird ebenso Thema sein wie das sehnsuchtsvolle Blau der Romantiker und Symbolisten, die Kunst des »Blauen Reiter« oder monochrome Malerei von Yves Klein.

Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Florian Britsch, M. A.
Florian Britsch, M. A.
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Hamburg. Fachgebiete: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Freunde der Kunsthalle zuständig für das Veranstaltungsprogramm. Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts; Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater / Theaterakademie Hamburg.
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).
Dr.  Alice  Gudera
Dr. Alice Gudera
Studium der Kunstgeschichte und Anglistik in Bochum und Berlin, Promotion über ein Hauptwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst. Mitarbeit an Ausstellungen, Publikationen über mittelalterliche Kunst sowie Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Freie Mitarbeiterin der Kunsthalle Bremen und der Freunde der Kunsthalle (www.alicegudera.de).